TTC Jülich: Erst ins Play-off und dann drei neue Spieler?

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:
ttcpersonalbu2sp
Auf dem Absprung? Taku Takakiwa soll laut Gerüchten im Sommer nach Bremen wechseln. Der Japaner weilt derzeit in der Heimat. Foto: Król

Jülich. Der „Winterschlaf” beim TTC Indeland Jülich ist definitiv beendet. Hellwach plant Ehrenpräsident Arnold Beginn seit Anfang der Woche die Zukunft des Tischtennis-Erstligisten, der sich in der laufenden Saison zur Überraschung vieler Kenner erstaunlich gut verkauft. Das erste Spiel im neuen Jahr haben die Indeländer zwar erst am 22. Februar vor der Brust.

Doch der Januar ist im Tischtennis immer der Monat der Weichenstellung. Es deutet sich an, dass Jülich im August mit einem rundum neuen Team in die nächste Saison startet - und wieder in der höchsten Klasse.

Das schien in der jüngsten Vergangenheit nicht selbstverständlich. „Die gesamtwirtschaftliche Situation trifft den Spitzensport. Man hört in vielen Bereichen von Problemen. Von daher mussten wir die ökonomische Lage erst einmal analysieren und haben auch über einen Start in der Zweiten Liga nachgedacht. Wir sind letztlich zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns auf jeden Fall bis Ende Januar um den Startplatz in der DTTL bewerben, auch wenn es finanziell nicht rosig aussieht”, beschreibt Arnold Beginn das Ergebnis des „Reifeprozesses”.

Unklar sind noch alle Personalien. Gern würde die Klubführung die aktuellen Protagonisten halten: Jörg Roßkopf, Taku Takakiwa und Paul Drinkhall. Gespräche hat es gegeben, spruchreif ist nichts. Die Gerüchte schießen ins Kraut. So soll Taku Takakiwa einen Vertrag bei einem anderen Verein unterschrieben haben - die Rede ist von Werder Bremen. Jörg Roßkopf sollen gut dotierte Angebote vorliegen, seine Karriere als Spieler noch ein Jahr fortzusetzen.

Auch Youngster Paul Drinkhall kann aktuell keine Zusagen machen, weil es in seiner Heimat Großbritannien Bestrebungen gibt, ein englisches Champions-League-Team aufzubauen, dem er dann angehören müsste. Bei ihm bestehen wohl die größten Chancen, dass er in Jülich bleibt. „Natürlich gibt es einen Plan B, und wir stellen so oder so eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine. Wir werden noch etwas warten und auch mit Sponsoren sprechen. Von deren Engagement ist abhängig, wie stark wir in die nächste Spielzeit gehen”, sagt Arnold Beginn.

Die Personalpolitik rückt bald in den Hintergrund, wenn sich das „amtierende” Team auf anstehende Aufgaben konzentriert. Bei drei Heimspielen in Folge gegen Fulda-Maberzell (22. Februar), Plüderhausen (15. März) und Gönnern (29. März) sowie dem Gastspiel in Bremen (5. April) können die Herzogstädter den Play-off-Plätzen „gefährlich” nahe kommen. Wenn sie wie in der Vorrunde Plüderhausen, Gönnern und Bremen bezwängen, wären sie mittendrin.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert