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TTC Indeland: Ziel ist „nur“ noch die Vizemeisterschaft

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:
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Peter Sereda gewann den entscheidenden Punkt zum 6:4-Sieg des TTC Indeland Jülich gegen den TV Hilpoltstein. Foto: Kròl

Jülich/Hilpoltstein. Trotz des 6:4-Siegs beim TV Hilpoltstein haben sich die Meisterschaftschancen des TTC Indeland Jülich nicht verbessert. Das lag weniger am ordentlichen Abschneiden der Indeländer, sondern vielmehr am 6:3-Heimsieg des Tabellenführers Bad Königshofen gegen Borussia Dortmund.

Um den Titel der 2. Tischtennis-Bundesliga noch zu erreichen, müssen die Jülicher alle Spiele gewinnen und darauf hoffen, dass die Unterfranken mindestens zwei ihrer drei verbleibenden Spiel komplett vergeigen und in der übrigen Partie nicht über ein Unentschieden hinauskommen.

„Bad Könighofen hat ein schwieriges Schlussprogramm, aber die Meisterschaft ist praktisch vergeben. Wir konzentrieren uns auf unsere Spiele und wollen den zweiten Platz unter Dach und Fach bringen“, ließ die Vereinsführung, allen voran TTC-Manager Arnold Beginn, verlauten. Und mit dieser Perspektive erscheint der TTC Indeland prompt als „großer Sieger“ des jüngsten Spieltags. Den Jülichern spielte nämlich, neben dem eigenen 6:4-Sieg, Saarbrückens überraschende 3:6-Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten Frickenhausen in die Karten. Damit haben die Jülicher Tischtennis-Cracks ihren Vorsprung auf Platz 3 auf satte vier Punkte erweitert.

Die Geschichte vom 6:4-Sieg in Hilpoltstein ist schnell erzählt: „Unten hui – oben pfui!“ bringt, etwas salopp formuliert, die Ausbeute der Paarkreuze auf den Punkt. Hermann Mühlbach und Peter Sereda ließen in ihren Einzeln nichts anbrennen und sorgten mit einer eindrucksvollen 4:0-Ausbeute im unteren Paarkreuz für die so nicht erwartete Grundlage des Jülicher Erfolgs. Ein Punkt aus den Doppeln und ein letztendlich cleverer, wenn auch knapper Sieg von Jülichs Spitzenspieler Lauric Jean über den Tschechen Petr David ergaben die sechs Punkte, die zum Sieg reichen.

Gegen Hilpoltsteins Nummer Eins Alexander Flemming schaffte es Jean in den fünften Satz, leistete sich aber im Spielverlauf heftige Leerlaufphase, die einen Sieg auch nicht rechtfertigt hätten. Martin Allegro, der zuletzt gegen gute Gegner überzeugte, blieb am Sonntag hinter den gestiegenen Erwartungen zurück. Der aufstrebende, junge Belgier hatte gute Phasen gegen Flemming, wurde aber von David zeitweise dominiert. Allegro schien seinem steilen Aufstieg in der Liga etwas Tribut zu zollen. Einige Experten meinten, dass die Versetzung ins obere Paarkreuz für ihn eine Saison zu früh kam.

Hermann Mühlbach zitterte sich zu zwei wichtigen Fünf-Satz-Siegen. Bemerkenswert war, dass Mühlbach dem in diesem Jahr bislang ungeschlagenen Dennis Dickhardt die erste Niederlage beibrachte. Peter Sereda wirkte souveräner, bescherte Dickhardt die zweite Niederlage, schlug zuvor Christ nach verlorenem ersten Satz deutlich und gewann den entscheidenden sechsten Punkt für Jülich.

Am kommenden Sonntag trifft der TTC in der heimischen Nordhalle auf den 1. FC Saarbrücken und könnte bereits mit einem Remis den zweiten Tabellenplatz final besiegeln.

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