Jülich - TTC Indeland will mit viel Mut vielleicht eine Überraschung erreichen

TTC Indeland will mit viel Mut vielleicht eine Überraschung erreichen

Von: tm
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Aushängeschild des TTC: Das Doppel Allegro/Rasmussen (im Hintergrund) glänzt bislang mit einer 5:0-Bilanz. Foto: Kròl

Jülich. Vor dem Jahreswechsel gastiert am Sonntag um 14 Uhr mit dem 1. FC Saarbrücken TT II ein so starker Gegner in der Nordhalle an der Berliner Straße, dass die Weihnachtsfeier der Tischtennis-Profis des TTC Indeland unter keinen guten Vorzeichen steht. Dennoch will Trainer Miroslav Broda alles versuchen, um Zählbares zu gewinnen.

„Mit einem Punkte wäre ich sehr zufrieden“, lautete seine Forderung. Und der erscheint auch durchaus möglich. Wichtig für den Zähler wäre vor allem ein guter Start. Das Doppel Allegro/Rasmussen ist durchaus in der Lage zu einem hoffnungsvollen Auftakt. Die Bilanz von 5:0-Siegen kann sich schließlich sehen lassen.

Das zweite Doppel muss derzeit noch in einer Aushilfsbesetzung spielen, denn nach wie vor fehlt Aliaksandr Khanin. Der Weißrusse trainiert inzwischen wieder, seine Rückkehr ist aber erst für Januar geplant. Dragos Olteanu ersetzt ihn, stand aber bislang mit Brian Afanador auf verlorenem Posten. „Die beiden müssten über sich hinaus wachsen“, klang Broda nur mäßig optimistisch.

In den Einzeln haben die Herzogstädter derzeit in jedem Paarkreuz jeweils einen ziemlich verlässlichen Punktelieferanten. Sowohl der an Eins gesetzte Martin Allegro, als auch die Nummer Drei Afanador hatten in den vergangenen Begegnungen für Punkte gesorgt.

Damit deutet sich auch eine Veränderung bei der Aufstellung nach der Winterpause im neuen Jahr an. „Wir hatten vor Saisonbeginn die Spieler auf Grund ihrer TTF-Punkte gesetzt. Das müssen wir nun wohl korrigieren“, kündigte der Coach hier Veränderungen an. Ein Wechsel von Rasmussen auf Position drei oder vier erscheint zumindest wahrscheinlich. Damit würde der Däne auch die etwas schwächeren Gegner bekommen, was seinem Selbstbewusstsein sicher nicht schaden wird.

Höchstleistungen sind gefragt

Gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten Saarbrücken wird erst das Rückspiel im Januar zeigen, ob die personellen Veränderungen der Verantwortlichen beim TTC Früchte tragen. Am Sonntag sind erst einmal Höchstleistungen gefragt. Die Gäste hatten erst am vergangenen Wochenende ein Doppelprogramm absolviert. Am Samstag verlor die Mannschaft überraschend glatt in Bestbesetzung gegen Fortuna Passau, um am Sonntag gegen den TV Hilpoltstein zu glänzen.

Die Kondition von Tomas Polansky und Co. scheint also bestens. Vielleicht geben die Fans des Gastgebers am Ende den Ausschlag zugunsten der Herzogstädter.

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