TTC Indeland: Wiederholung erwünscht

Von: Volker Uerlings
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Diesmal nicht vom Flieger in die Halle: Paul Drinkhall trainiert schon seit einer Woche in Düsseldorf. Foto: Kròl

Jülich. Der geneigte Fan braucht keinen Taschenrechner: Wenn der TTC Indeland Jülich die vier Siege aus der Hinrunde in der Rückserie wiederholt, kommt er auf 16 Punkte und hätte den Play-off-Platz wohl knapp verpasst. Und alle vier Teams, denen die Herzogstädter in dieser Spielzeit Zähler abknöpften, serviert der Spielplan nun Schlag auf Schlag.

Am Sonntag, 15. März (15 Uhr), gastiert der SV Plüderhausen in der Nordhalle, zwei Wochen später der TTV Gönnern. Am 5. April reist der TTC nach Bremen, und am 7. April erwartet er den Meisterschaftsfavoriten Düsseldorf.

Eine Wiederholung ist zwar durchaus erwünscht, Trainer Johannes Dimmig bleibt aber auf dem Teppich: „Unser Minimalziel sind vier Punkte aus den letzten Spielen. Ich traue uns zu, dass wir die gegen Plüderhausen und Gönnern holen. Aber auch in Bremen ist für uns etwas drin.” Einen weiteren sensationellen Erfolg gegen Düsseldorf hat der realistische Coach nicht auf der Rechnung.

Schon die Aufgabe gegen Plüderhausen ist nicht ohne: Das Leistungsvermögen des Gegners steht und fällt mit der Tagesform von Spitzenspieler Aleksandar Karakasevic, der im Hinspiel beim 1:3 zwei Einzelniederlagen gegen Taku Takakiwa und Paul Drinkhall kassierte. Johannes Dimmig: „Wenn er jede Kugel trifft und richtig Lust hat, wird es schon sehr schwierig für unsere Jungs.”

Abzuwarten bleibt auch, ob und wie sehr sich die Spieler des Gastgebers von den personellen Weichenstellungen beeindruckt zeigen. Takakiwa wechselt zu Werder Bremen. Paul Drinkhall ist noch ohne Verein und absolviert einen ETTU-Kurs in Düsseldorf. Er muss am Sonntag also nicht vom Flughafen gleich in die Halle reisen. Dem Briten lag ein Angebot des TTC Indeland vor, auf das aber sein Berater lange nicht reagiert hat. Jetzt scheint es zu spät, obwohl Jülich noch auf der Suche nach einem vierten Mann ist.

Der könnte Jörg Roßkopf heißen. Der „Leitwolf”, der sich am Wochenende mit Steffen Fetzner im Doppel von der nationalen Turnierszene verabschiedete, hat noch keinen neuen Verein. Es scheint auch so, dass „Rossi” nicht mehr alle Begegnungen bestreiten will. Ein entsprechendes TTC-Angebot liegt ihm vor. Der Klub plant aber zweigleisig, weil die Entscheidung von „Mr. Tischtennis” eben offen ist. Dimmig: „Wir schauen parallel nach einem jungen deutschen Spieler.”
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