TTC Indeland und Gastgeber Weinheim bangen um den Einsatz ihrer Spitzenspieler

Von: Antonius Wolters
Letzte Aktualisierung:
8603854.jpg
Der Japaner Yoshihiro Ozawa hat bei den Indeländern im bisherigen Saisonverlauf eine gute Figur abgegeben. Foto: Kròl

Jülich. Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich bestreitet am Sonntag sein drittes Ligaspiel beim TTC 1946 Weinheim. Nach dem Tod des Vaters von Björn Baum, der für die Weinheimer spielt, sollte die Partie ursprünglich verlegt werden. Doch es ließ sich kein freier Termin finden, so dass am Sonntag ab 14 Uhr doch in der Halle des Werner-Heisenberg-Gymnasiums aufgeschlagen wird.

Beide Teams bangen um den Einsatz ihrer Spitzenspieler, berichtet TTC-Manager Arnold Beginn, da diese derzeit bei der Europameisterschaft in Lissabon im Einsatz sind. Alle Flüge nach Frankfurt seien am Wochenende ausgebucht, so dass noch nach einer Lösung gesucht werde, um Lauric Jean rechtzeitig nach Weinheim zu lotsen. „Ich weiß noch nicht, wie das ausgeht“, werde sich, so Beginn, die Mannschaftsaufstellung erst wenige Minuten vor Spielbeginn klären.

Da die Anreise ins badische Weinheim in der Nähe von Heidelberg nicht sehr weit ist, werden sich die Schützlinge von Trainer Miro Broda erst am Sonntag auf den Weg machen.

Sportlich ist Manager Beginn sehr daran gelegen, „dass unsere Serie hält und wir weiter ungeschlagen bleiben“. Insofern könnten die Gäste auch mit einem weiteren Remis „sehr gut leben“.

Ehrenpräsident Arnold Beginn denkt vor dem Spiel beim Tabellensechsten nämlich schon eine Woche weiter, wenn mit dem derzeitigen Tabellenführer Passau die Spitzenmannschaft der 2. Bundesliga in der Herzogstadt ihre Visitenkarte abgibt. „Wir brauchen Punkte, um nicht abzurutschen“, solle nämlich unbedingt verhindert werden, dass der TTC seine Position in der oberen Tabellenhälfte verliert. Beginn ist auch zuversichtlich, dass die Mannschaft durch die jüngsten Erfolge in Liga und Pokal genügend Selbstbewußtsein getankt hat, um auch in Weinheim zu bestehen.

Auslosung der Pokal-Endrunde

Kommenden Donnerstag steht die Auslosung für die Pokalendrunde am 20. und 21. Dezember in der Esperantohalle Fulda auf dem Plan, wobei Jülich als einziger Zweitligist im Topf ist. „Unsere tolle Mannschaft soll diesen Event erleben“, hat der Manager die Idee verworfen, den Wettbewerb abzusagen, „bei dem es kein Geld zu verdienen gibt“, der aber sicher sehr gut fürs Renomee ist. Das gilt vor allem dann, wenn weitere Überraschungen gelingen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert