Fluch der Karibik Freisteller Jack Sparrow Kino

TTC Indeland steht vor einem Doppelspieltag

Von: Antonius Wolters
Letzte Aktualisierung:
6920020.jpg
Der TTC Indeland Jülich fährt mit dem Einbau von Nachwuchsspielern gut: Trainer Johannes Dimmig (v.l.) mit den beiden Youngstern Marc Preuss und Lukas Kneier. Foto: Kròl

Jülich. Mit einem Doppelspieltag setzt der TTC Indeland Jülich am Wochenende seine bislang gute Saison in der Nordgruppe der 2. Tischtennis-Bundesliga fort. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen Zweitliga-Aufsteiger SV Brackwede, der um 14 Uhr in der Nordhalle an der Berliner Straße gastiert, legt sich TTC-Trainer Johannes Dimmig fest.

„Marc Preuss ist gesetzt“, will er den Nachwuchsmann, der bislang ausschließlich auswärts punktete, den Fans in heimischer Halle präsentieren. „Das hat er sich verdient“.

Der Leitspruch „never chance a winnig team“ gilt damit für die gesamte Mannschaft, die gegen den Tabellenachten klar favorisiert ist und ihre Siegesserie auf zehn Erfolge hochschrauben möchte.

Weiterhin ohne den Japaner Yoshihiro Ozawa sollten Szöcs, Mühlbach und Pysar mit „Nesthäkchen“ Preuss, der auch in der Verbandsliga-Mannschaft der Indeländer eine glänzende Bilanz aufzuweisen hat, in eigener Halle einen weiteren Erfolg einfahren. Wie Dimmig weiter berichtete, hat Dmytro Pysar, der sich vergangene Woche bei Scöcs Trainingsgruppe in Bremen fit hielt, zuletzt bei Lauric Jean, einem der Kontrahenten vom Wochenende, in Belgien mittrainiert. Der Ukrainer wird nach dem Wochenende in seine Heimat zurückfliegen.

Spitzenspiel beim Primus

Die Karten werden indes neu gemischt, bevor die Herzogstädter am Sonntag nach Gummersbach reisen, wo um 14 Uhr in der Schwalbe-Arena am Heiner-Brand-Platz das absolute Spitzenspiel der 2. Tischtennis-Bundesliga steigt: Der unangefochtene Spitzenreiter Schwalbe Bergneustadt empfängt den zweitplazierten TTC Indeland.

Wer beim unangefochtenen Klassenprimus für den weiter verhinderten Japaner Ozawa zum Einsatz kommt, wird sich nach Worten von Trainer Dimmig erst kurzfristig entscheiden. Der Grund, dass Preuss diesmal nicht gesetzt ist, entspringt reiner Vorsicht: Es soll nämlich verhindert werden, dass der Nachwuchsmann sich durch zu viele Einsätze im Bundesligateam der Jülicher „festspielt“ und dann nicht mehr in der Zweitvertretung eingesetzt werden darf.

„Es ist für uns eine Ehre, gegen die zu spielen, wenn gleichzeitig die Schwalbe-Arena eingeweiht wird“, sagte Dimmig weiter, für den es nicht ganz von ungefähr kommt, dass Bergneustadt ausgerechnet die Spitzenpartie für die Präsentation ihrer neuen Spielstätte gewählt haben.

Die Indeländer gehen jedenfalls als krasse Außenseiter in die Begegnung. „Die Chancen stehen 5:95, dass wir 5:5 spielen“, schätzt der erfahrene Coach die Aussichten auf wenigstens einen Punkt als denkbar gering ein.

Was die Planungen der Herzogstädter für die neue Saison betrifft, verdichten sich die Anzeichen, dass Topspieler Hunor Szocs Jülich weiter die Treue hält und auch Lauric Jean zurück in die Herzogstadt wechselt. „Er hat sich in Herne weiter verbessert und ist zu einem gestandenen Zweitligaspieler gereift“, lautet das Qualitätsurteil von Trainer Dimmig für den Belgier, mit dem die Mannschaft sicher gut gerüstet wäre.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert