TTC Indeland: Spitzenspieler Ozawa fällt weiterhin aus

Von: Antonius Wolters
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Hermann Mühlbach (l.), der beim Heimsieg gegen Passau die Indeländer coachte, und der erfahrene Neuzugang Peter Sereda, der auch in Frickenhausen punkten möchte. Foto: Kròl

Jülich. Mit dem TTC Frickenhausen besucht Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich am Sonntag einen alten Bekannten, der mit einer neu formierten Mannschaft die zweite Saison in der 2. Bundesliga angeht. Wie die Gäste litt Frickenhausen unter den japanischen Meisterschaften, denn die beiden Spitzenspieler an Position eins und zwei kommen von dort und standen zuletzt nicht zur Verfügung.

Da nur ein außereuropäischer Ausländer eingesetzt werden darf, ist fraglich, ob die Gastgeber am Sonntag Ryotaro Ogata oder Yuki Matsuyama gegen Lauric Jean aufbieten werden.

„Unsere Aufstellung ergibt sich von selbst“, sagt TTC-Manager Arnold Beginn, der darauf verweist, dass Yoshihiro Ozawa weiterhin nicht zur Verfügung steht. Der Japaner muss wegen einer Verletzung an der Schlaghand offenbar operiert werden. Wann er den Indeländern wieder zur Verfügung steht, ist noch nicht absehbar. Insofern wird die gleiche Mannschaft wie gegen den TTC Fortuna Passau spielen, sagt Beginn, der vor den beiden Doppeln der Gastgeber warnt, die deren Herzstück darstellten.

„Wir haben ein gewisses Selbstvertrauen“, hat der unerwartete Heimsieg gegen Passau die Herzogstädter weiter gestärkt, während Frickenhausen nach zwei Auswärtsniederlagen zum Saisonauftakt noch ohne jeden Punkt dasteht. Da die Schützlinge von Trainer Miro Broda, der am Sonntag wieder mit an Bord ist, auswärts bislang aber auch noch keine Bäume ausgerissen haben, ist das Spiel laut Manager Beginn „für uns ein wichtiger Fingerzeig“, was die Mannschaft in fremden Hallen zu leisten vermag.

„Das Spitzeneinzel wird entscheidend sein“, sieht der erfahrene Manager erneut seinen Spitzenspieler Jean in einer Schlüsselposition. Ansonsten erwartet er „am Sonntag ein typisches Unentschieden-Spiel“ in Frickenhausen.

Um am Sonntag dorthin zu gelangen, müssen die Spieler schon früh aus den Federn, denn die rund 450 Kilometer weite Anreise von der Nordhalle aus erfolgt bereits um 8 Uhr. Auf dem Weg bis hinter Stuttgart steigt zwischendurch noch Hermann Mühlbach zu, während Peter Sereda sich direkt von seinem Heimatort Bratislava aus auf den Weg nach Frickenhausen begibt. Die weite Anreise, wobei die Herzogstädter erneut auf eine vorherige Übernachtung am Spielort verzichten, schätzt der Manager als Handicap für die Indeländer ein. „Ein Remis müsste zu erreichen sein“, ist er indes vorsichtig optimistisch und wäre mit einem Punkt nach Lage der Dinge auch zufrieden.

Interessant dürfte sein, wie sich Martin Allegro präsentieren wird, dem am vergangenen Sonntag der entscheidende Punkt gelang und dem Manager Beginn bescheinigte, dass er sich spätestens mit dem jüngsten Erfolg im Einzel freigeschwommen habe.

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