Jülich - TTC Indeland schrammt knapp an einem Remis vorbei

TTC Indeland schrammt knapp an einem Remis vorbei

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:
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Nach zwei verlorenen Einzel holte sich Ewout Oostwouder (l.) immerhin mit einem Sieg an der Seite von Lauric Jean ein wenig von seinem verlorenen Selbstvertrauen zurück. Foto: Archiv Kròl

Jülich. Mit einem Achtungserfolg bei Fortuna Passau startete der TTC Indeland Jülich in die Rückrunde. Erst auf der Zielgraden zogen die Gäste am ersatzgeschwächten TTC mit 6:4 vorbei und ließen die gut aufgelegten Indeländer ohne Punkte nach Hause fahren.

„Natürlich sind wir mit unserer Leistung irgendwie zufrieden, aber wenn du verlierst bist du in erster Linie immer enttäuscht“, kommentierte TTC-Cheftrainer Miroslav Broda. Aber mit näherem Blick auf das Spiel gab es eigentlich nicht viele Gründe zur Enttäuschung: Lediglich Indelands unteres Paarkreuz, das ja ohnehin schon durch den Einsatz des jugendlichen Ersatzspielers Leander Pieters geschwächt wurde, gab alle Punkte ab und erwies dem TTC natürlich auf dem Weg zu einem möglichen Punktgewinn einen Bärendienst.

Pieters, der normalerweise in der höchsten deutschen Nachwuchsliga spielt, trennen gut und gerne sechs bis sieben Spielklassen vom Niveau der 2. Tischtennis-Bundesliga. Insofern kamen seine deutlichen Niederlagen gegen Tomas Sadilek und gegen Frantisek Krcil alles andere als unerwartet.

TTC-Boss Arnold Beginn kommentierte: „Er ist ein sehr zuverlässiger, talentierte Spieler. Ich freue mich darüber, dass wir wieder einem Jugendlichen aus den eigenen Reihen die Chance gegeben haben, in der Bundesliga zu spielen. Das unterstreicht unsere positive Situation im Gesamtverein.“

Etwas kritischer ist die Leistung von Ewout Oostwouder zu sehen: Der niederländische Nationalspieler stand im Schlüsselspiel beim Stand von 2:3 dem erfahrenen Tschechen Frantisek Krcil gegenüber. Nach einem recht ausgeglichenem Spielverlauf hatte Oostwouder im vierten Durchgang beim Stand von 12:11 die große Möglichkeit auf 2:2 nach Sätzen auszugleichen. Krcil wehrte mit einem Kantenball ab und gewann im Anschluss das Match mit 3:1.

Im zweiten Einzel ging der nun etwas demoralisiert wirkende Jülicher erneut als Verlierer vom Tisch. Broda: „Im Tischtennis ist Selbstvertrauen enorm wichtig. Wenn Ewout sein erstes Einzel gewonnen hätte, dann hätte er auch in seinem zweiten Spiel besser ausgesehen. So verlief es am Ende etwas zu deutlich.“

Zwischenzeitlicher Ausgleich

Hermann Mühlbach spielte hingegen im Rahmen seiner Möglichkeiten; der sympathische Teamkapitän wehrte sich gegen Passaus überragend agierenden Spitzenspieler Can Akkuzu wacker und schlug später sogar Frane Kojic mit 3:1 und markierte damit sogar zwischenzeitlich das 4:4.

Jülichs Spitzenspieler Lauric Jean erwischte einen echten Sahnetag: Er siegte mit Oostwouder im Doppel und schlug nach glänzenden Leistungen Akkuzu und Kojic. Erst diese drei Punkte ermöglichten es dem Team aus dem Indeland, lange Zeit mit einem Remis zu liebäugeln.

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