TTC Indeland Jülich vor echtem Härtetest

Von: Antonius Wolters
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Sind diesmal in der Fremde gefordert: Lauric Jean und Martin Allegro (r.), hier bei ihrem Sieg im Heimspiel gegen Bence Majoros und Adam Szudi von Borussia Dortmund. Foto: Król

Jülich. Bevor Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich am Samstag um 14 Uhr das nächste Punktspiel bestreitet, haben die Schützlinge von Trainer Miro Broda die weiteste Anreise zu absolvieren, denn sie müssen beim TTC Fortuna Passau antreten.

So wird der Tross aus dem Westen bereits am Freitag die Reise in die Dreiflüssestadt starten, um dort am Samstag ausgeruht die Aufgabe anzugehen, die Manager Arnold Beginn zu den momentan schwersten zählt. Vor Saisonbeginn gehörten die Gastgeber zu den ersten Titelkandidaten der zweiten Liga, die allerdings trotz aller Vorschusslorbeeren ob ihrer enormen Spielstärke zu Saisonbeginn nicht recht aus den Startlöchern kamen und auch die Partie in Jülich verloren.

Inzwischen hat Passau sich zwar wieder einigermaßen berappelt und ist in der Rückrunde noch ungeschlagen (7:1-Punkte), doch mit schon elf Verlustpunkten auf Tabellenplatz vier ist das Team um Kapitän Frane Kojic schon zu weit abgeschlagen, um noch in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen zu können.

Zu Passaus jüngstem Aufschwung dürfte auch die Umbesetzung des Teams beigetragen haben, das inzwischen die beiden Junioren-Nationalspieler Can Akkuzu (Frankreich, 8:0-Bilanz) und Tamas Lakatos (Ungarn, 2:4) im oberen Paarkreuz aufbietet. Beide bilden auch das bislang ungeschlagene Spitzendoppel (4:0).

„Das ist die erste echte Bewährungsprobe“, sagt Beginn, der damit vor allem den eigenen „Aufsteiger“ Martin Allegro meint, der ebenfalls noch bei den Junioren spielt und zuletzt bei der EM Platz fünf erreichte.

Auch die beiden Auftritte von Lauric Jean, der sich laut Beginn in „hervorragender Form“ befindet, und der Vergleich des Doppels mit den beiden Top-Junioren verspricht schon vor den ersten Ballwechseln einige Spannung.

Mit Mühlbach statt Sereda

Im unteren Paarkreuz werden die komplett anreisenden Indeländer voraussichtlich neben Yoshihiro Ozawa mit Hermann Mühlbach antreten, da dieser gegenüber Peter Sereda als stärkerer Doppelspieler eingeschätzt wird.

„Mit einem Remis wäre ich sehr, sehr zufrieden“, nennt Arnold Beginn ein Wunschresultat, das vom hohen Respekt zeugt, den der Manager den Gastgebern zollt und vom Ausgang der Partie wohl gar nicht weit entfernt sein dürfte.

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