TTC Indeland Jülich: Trainer ist Feuer und Flamme

Von: Antonius Wolters
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TTC-Manager Arnold Beginn hat die Tischtennis-Bundesliga fest im Blick. Foto: Wolters

Jülich. Nach Ende der Bewerbunsfrist für die Tischtennis-Bundesliga am 31. Januar um Mitternacht glüten bei Arnold Beginn, Manager des TTC Indeland Jülich, die Telefondrähte. Die Spieler der eigenen Mannschaft, auswärtige Akteure, die gerne in der Bundesliga spielen möchten, und TTC-Trainer Johannes Dimmig suchten Kontakt zum gewieften Manager-Urgestein, der in Jülich die Richtung vorgibt.

Inzwischen ist so viel klar: Beworben um einen Platz in der Bundesliga haben sich die acht aktuellen Bundesligavereine, Post SV Mühlhausen, ungeschlagener Spitzenreiter in der Südgruppe der 2. Tischtennis-Bundesliga, der TTC Hagen, in der Nordgruppe mit 17:7-Punkten derzeit Spitzenreiter, sowie der TTC Indeland Jülich, der mit 12:8-Zählern auf Tabellenplatz fünf rangiert. Andere Vereine, die sportlich auch nicht schlecht dastehen, haben darauf verzichtet, ihren Hut in den Ring zu werfen.

Auf die elf Bewerber wartet nun viel Arbeit, denn bis zum 31. März müssen sie bei der Tischtennis-Bundesliga Angaben zu ihrer wirtschaftlichen Situation, Bilanzen der laufenden Saison, Daten zur Finanzierung sowie Sponsoren- und Spieler-Verträge vorlegen. So plant Arnold Beginn, mit interessierten bzw. sportlich interessanten Spielern Verträge abzuschließen, die bis zum 15. April von beiden Seiten gekündigt werden können.

Um einen Bundesliga-Platz sicher zu haben, müsste der TTC am Ende der Zweitliga-Saison nämlich vor dem TTC Hagen liegen. So könnte es zum Saisonfinale am 14. April in Hagen für die Indeländer zum entscheidenden Spiel um den Aufstieg kommen mit einer Mannschaft, deren Akteure bei den Überlegungen für die kommende Saison keine Rolle mehr spielen.

So weit möchte es Arnold Beginn verständlicherweise nicht kommen lassen, die nervliche Anspannung für alle Beteiligten wäre wohl allzu groß. Plan B des TTC-Vormanns sieht vor, dass die aktuellen Bundesligisten – einen Absteiger wird es in der laufenden Saison nicht geben – eine Aufstockung der Liga auf elf Vereine beschließen, wozu eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig wäre.

„Unser Trainer ist Feuer und Flamme“, begrüßt nach Worten Beginns auch Johannes Dimmig das „Abenteuer Bundesliga“, auch wenn ihm derzeit Spieler aus aller Welt per Telefon die Bude einlaufen. Es gebe offenbar diverse Weltklassespieler, die unbedingt Bundesliga spielen wollten, schließt der Manager daraus, der sehr zuversichtlich ist, dass die Pläne umgesetzt werden können: „Wenn ich wetten sollte, würde ich sagen, dass wir nächste Saison 1. Bundesliga spielen.“

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