Jülich - TTC Indeland Jülich: Mangel an variablem Spiel

TTC Indeland Jülich: Mangel an variablem Spiel

Von: Thomas Mauer
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Tobias Rasmussen, zu Saisonbeginn noch ein Senkrechtstarter, entwickelt sich mittlerweile zum Sorgenkind in Trainer Miro Brodas Mannschaft. Foto: Kròl

Jülich. Die weite Reise in den Süden von Nürnberg hat sich für die Jülicher Tischtennis-Profis nur wenig gelohnt. Beim 5:5 in Hilpoltstein entging der TTC Indeland Jülich nur knapp einer Niederlage. Denn erst die letzte Begegnung der Partie rettete der Mannschaft wenigstens einen Punkt.

„Uns fehlt der Mut zum Risiko“, versuchte Trainer Miroslav Broda eine Erklärung. Nachdem sich seine „Baustelle Doppel“ inzwischen ein wenig stabilisiert hatte, brachte nun ein „Einzelschicksal“ die Mannschaft in Bedrängnis.

Denn ausgerechnet Tobias Rasmussen, der zu Saisonbeginn sehr starke und überzeugende Auftritte hatte, patzte in Hilpoltstein gleich zweimal. Damit fehlten wichtige Punkte, der Sieg wäre andernfalls möglich gewesen.

Für den Punkt der Jülicher war maßgeblich Martin Allegro verantwortlich, der sein Doppel und seine beiden Einzel gegen Petr David und Alex Flemming gewann. „Er hat super gespielt“, urteilte Broda und bescheinigte ihm eine entsprechende Variabilität in seinem Spiel. „Er kann sich umstellen und wird damit von seinen Gegner unberechenbarer.“

Genau diese Tugenden vermisste der TTC-Coach bei den anderen Akteuren. Immerhin gewann Aliaksandr Khanin seine beiden Einzel gegen Dennis Dickhardt und Nico Christ ebenfalls. „Ich vermisse die Variationen bei unseren Spielern“, klagte Trainer Broda. Er schrieb dies ein wenig dem Alter der Spieler zu, denen noch Erfahrung fehle. „Wir sind zu naiv an der Platte.“

Nervenstark

Immerhin Nervenstärke bewiesen die Jülicher, denn vor den beiden letzten Einzeln lag die Mannschaft 3:5 zurück. Khanin, der erst später mit seiner Partie begann, war früher fertig. Für ihn stellte Nico Christ keine große Herausforderung dar, 11:6, 12:10, 11:4 sprachen eine deutliche Sprache.

Anders jedoch Brian Afanador, der gegen Dennis Dickhardt hart kämpfen musste. Nach zwei Satzgewinnen (11:9, 11:8) schien alles klar zu sein, doch der Hilpoltsteiner gab nicht auf und gewann 11:6 im dritten Satz. Das zweite Spiel war längst vorbei, da begann der vierte Satz. Zunächst ausgeglichen, setzte sich Afanador dann jedoch ab. Spannend wurde es noch einmal, als Dickhardt auf 8:9 heran kam. Aber der junge Puerto-Ricaner behielt die Nerven und gewann sehr zur Erleichterung seiner Mitspieler 11:8.

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