Jülich - TTC Indeland Jülich: Güteklasse hervroragend

TTC Indeland Jülich: Güteklasse hervroragend

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Jülich. Eine hervorragende Spielzeit liegt hinter den Senioren und Seniorinnen des TTC Indeland Jülich. Mit zwei Meistertiteln und einer Vizemeisterschaft (Damen) hatten sich die Spieler-/innen Mitte April in die Sommerpause verabschiedet. Einziger Wermutstropfen ist der Abstieg der 4. Herrenmannschaft aus der 1. Kreisklasse.

Die Meisterschaft der Profis wurde bereits ausgiebig gewürdigt und als Ausblick bleibt festzuhalten, dass das Team mit Thomas Brosig vom Ligakonkurrenten Hagen und Michael Servaty aus dem Regionalligateam der DJK Holzbüttgen zur neuen Spielzeit noch mal verjüngt wird.

Die 2. Herrenmannschaft hat sich zum Abschluss einer schwierigen Oberligaspielzeit (fünf Teams mussten aufgrund der Ligareformen absteigen) einen 4. Platz erspielt. In der Aufstellung Jonas Lenzen (25:19-Bilanz), Christian Müller (22:18), Andreas Bolda (19:21), Krzysztof Piechaczek (15:8), Bobuslav Broda (21:11) und Jürgen Pesch (20:14) hat man über das ganze Jahr immer um eine Platzierung im oberen Drittel gespielt. Zudem war das Team in der Rückrunde mit Bolda im mittleren Paarkreuz und in der Hinrunde mit Piechaczek im unteren Paarkreuz mit zwei Spieler in den Top-Ten Bilanzen vertreten.

Die 3. Herren haben mit den Youngstern aus dem Jugendbereich lange um die vordersten Plätze in der Landesliga gespielt. Das es am Ende trotz des hervorragenden 4. Tabellenplatzes nicht für ganz oben gereicht hat, ist auch der Unerfahrenheit der Jugend geschuldet. Mit Dimitrij Hristodorov (31:2), Andreas Piechaczek (26:18), Marius Pokolm (22:20), Robert Pal (16:12), Lukas Kneier (12:14), Renato Fontao (11:18), Tao Guo (11:15), Nikola Kljajic-Peric (2:5) und Stevan Kljajic-Peric (4:2) ist der Verein, was „Jugend forscht” betrifft, auf dem richtigen Weg. Auch die Doppelbelastung der Jugendlichen, über die gesamte Saison im Jugend- und Seniorenbereich an die Tische zu gehen, stellte sich nicht als Problem dar. Mit Hristodorov hat man den zweitbesten Ligaspieler in den eigenen Reihen und mit dem Doppel Piechaczek/Pokolm liegen die Indeländer im Bilanzvergleich vorn.

Ausfälle nicht zu kompensieren

Am Ende blieb mit drei Siegen und zwei Remis bei 17 Niederlagen für das 4. Herrenteam nur der letzte Tabellenplatz in der 1. Kreisklasse. Diese Mannschaft war von verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen so gebeutelt, dass keine bessere Platzierung möglich war. Mit Stephan Kolodziejczak (25:9) stellte der TTC zwar den fünftbesten Spieler in der Kreisklasse, aber zur neuen Spielzeit in der 2. Kreisklasse muss das Team einen Neuanfang starten. Frank Nelles, Jakob Moll, Benjamin Broch (20:16), Patrick Küven und Olaf Gierkens komplettierten die Mannschaft, aber aufgrund der angesprochenen Begebenheiten kam lediglich Küven auf über 20 Spiele in dieser Spielzeit.

Die zum Saisonauftakt neu aufgestellte 5. Herren marschierten mit 20 Siegen und zwei Remis durch die 3. Kreisklasse und brachten frühzeitig den Titelgewinn unter Dach und Fach. Mit einer guten Mischung aus Alt und Jung waren Michael Rossler (36:1), Detlef Fuchs (8:3), Ferhat Günes (26:8), Timo Kibilka (18:2), Tobias Hoehl (7:0), Kevin Evers (6:1), Reinhold Küven (8:5), Rainer Henßen (7:12), Josef Gierkens (18:5), Horst Lindner (3:7), Frank Lenzen (2:5) und David Kibilka (5:5) nicht zu schlagen. Herauszuheben sind Rossler als bester Ligaspieler sowie T. Kibilka (15 Jahre) im mittleren Paarkreuz und Gierkens im unteren Paarkreuz, die sich in den TopTen-Bilanzen wiederfinden. Zudem stellt man mit Rossler/Günes das zweitbeste Doppel.

Die Damen haben den letztjährigen Abstieg gut verkraftet und sind mit dem jüngsten Team in der Bezirksliga bei 15 Siegen und nur drei Niederlagen Vizemeister geworden. Interessant waren natürlich die beiden Spitzenspiele gegen Meister Haaren, wobei im Hinspiel in Haaren knapp mit 6:8 verloren wurde, man sich aber in eigener Halle beim Rückspiel mit einem 8:4-Erfolg revanchieren konnte.

Momentan spielt das Team um die Anwartschaften zum Aufstieg in die Verbandsliga, und am letzten Wochenende haben die Damen mit einem Remis gegen Bonn und einem 8:6-Sieg gegen Pingsdorf-Badorf den Grundstein zu einer vorderen Platzierung zum Aufstiegsrecht gelegt. Mit Christiane Saalfeld (35:5), Rebecca Joecken (22:12), Vlora Behrami (33:4), Iliriana Halili (10:18) und Jessica Krämer (4:9) stellten sich die Mädels mit einem Durchschnittsalter von 17 Jahren der doch wesentlich älteren Konkurrenz. Die Top-Spielerin der Bezirksliga ist Saalfeld, und Behrami avancierte zur besten Spielerin des unteren Paarkreuzes. Zudem leisteten sich beide als Doppelpartnerinnen nur eine Niederlage bei 14 Siegen. Auch hier war kein Doppel der Liga besser aufgestellt.
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