Jülich - TTC Indeland Jülich gegen den direkten Tabellennachbarn FSV Mainz 05

TTC Indeland Jülich gegen den direkten Tabellennachbarn FSV Mainz 05

Von: tm
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Besonnenheit ist seine Stärke: Mirosalav Broda, hier im Gespräch mit Brian Afanador, hat seine Spieler bislang sehr gut betreuen können. Foto: Mauer

Jülich. Wenn es im Sport nicht gut läuft, kommt oft auch noch Pech hinzu. Über diese Binsenweisheit kann der TTC Indeland Jülich derzeit ein Liedchen singen. Ein mäßiger Saisonstart, andererseits ein furioser Auftakt im Pokal, prägten den ersten Teil der Tischtennis-Profis.

Wochenlang experimentierte man an der Aufstellung der Doppel, und endlich schien der Coach eine annehmbare Zusammensetzung gefunden zu haben. Und nun erkrankte mit Aliaksandr Khanin ein Baustein und fällt wohl bis zur Rückrunde aus. Der Blinddarm ist operiert, die Heilung wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt reist mit dem 1. FSV Mainz 05 der Tabellennachbar an, der unmittelbar vor den Jülichern rangiert. Zum „extrem wichtigen Spiel“ deklarierte Trainer Miroslav Broda die Begegnung am morgigen Sonntag (14 Uhr) in der Nordhalle. Bei einer Niederlage wären die Jülicher mit drei Punkten Abstand vorerst auf einem Abstiegsplatz „festgenagelt“.

„Es läuft auch bei Mainz nicht rund“, versuchte Broda den Druck ein wenig von seinen Spielern zu nehmen. In der Tat experimentiert man auch dort von Saisonbeginn an mit der Besetzung der Doppel. Bislang konnten die Gäste lediglich vier Doppel gewinnen. Als beständigster Spieler erwies sich Irvin Bertrand, allerdings mit unterschiedlichen Partnern.

Der Frage der Doppelbesetzung muss sich Broda nun erneut stellen. Immerhin steht Dragos Olteanu diesmal zur Verfügung, eingespielt mit Brian Afanador ist er jedoch nicht, denn Zeit zum gemeinsamen Training fehlt. Der letzte im Kader der Zweitligamannschaft, Chen Hongyu, befindet sich in China.

Rasmussens Nerven

Hinzu kommt, dass Tobias Rasmussen an seinem Nervenkostüm arbeitet. In den letzten Begegnungen verlor der Däne, meistens nach hartem Kampf und oft erst im fünften Satz. Seine Punkte fehlen den Indeländern damit. Beständigster Spieler derzeit ist Martin Allegro. Der trat auch unlängst bei den German Open auf, schaffte jedoch die Vorrunde nicht.

Von einer Krise mochte Jülichs Trainer Miro Broda indes nicht sprechen. Der erfahrene Coach weiß, dass Überraschungen immer möglich sind und in dieser Saison auch schon mehrfach vorkamen.

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