TTC Indeland Jülich erhält Lizenz zur 33. Bundesligasaison

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Bevor die neue Tischtennis-Saison Ende August beginnt, müssen seitens des TTC technische Auflagen im Rahmen des Lizensierungsverfahrens erfüllt werden. Damit Spieler wie Jan Ove Waldner (l.) oder der Engländer Paul Drinkhall zum Beispiel wieder aufschlagen können. Foto: hfs

Jülich. <b></b> Sämtliche zehn Bewerber erhalten die Lizenz zur Deutschen Tischtennisliga für die Saison 2009/10. Dazu zählt auch der TTC Indeland Jülich, dem aber Auflagen hinsichtlich des Spielorts gemacht werden.

„Was die Wirtschaftlichkeit anbelangt, haben wir keinerlei Auflagen bekommen. Aber hinsichtlich des Spielorts müssen wir einiges in die Hand nehmen”, atmete TTC-Ehrenvorsitzender Arnold Beginn auf, als er am Dienstag Abend in Frankfurt für die 33. Bundesliga-Saison von den Wirtschaftsprüfern des Deutschen Tischtennisbundes grünes Licht bekam.

Damit hatte er am Morgen nach eigenem Bekunden nicht gerechnet. „Mir fehlte noch eine größere vierstellige Summe. Die hat mir dann noch in letzter Sekunde ein guter Freund bereitgestellt”, sagte der Ehrenvorsitzende, der sich dennoch mit einem mulmigen Gefühl zur Tischtenniszentrale aufmachte. „Die DTTL stellt höchste Ansprüche hinsichtlich der Standards. Bisher sind die Jülicher Verhältnisse nur mit äußerstem Wohlwollen geduldet worden.”

Doch dies muss sich ab der nächsten Saison - sie beginnt am letzten Wochenende im August - ändern. „Ich habe das unterschrieben. Wir müssen das jetzt hinbekommen”, macht Beginn keinen Hehl daraus, dass er auf der Suche nach Alternativen für den Spielort Sporthalle Berliner Straße ist. „Aber alles, was bisher in Frage kommt, ist teuer”, denkt er zum Beispiel an die Arena Kreis Düren, die, so der TTC-Macher „jedes Spiel mit rund 5000 Euro zu Buche schlagen würde”.

Auch an einen Umzug zu den Spielen ins pädagogische Zentrum der Hauptschule hat er gedacht. „Aber noch ist nichts spruchreif.” Fest steht, dass die sanitären Einrichtungen an der Berliner Straße keinem Gastspieler mehr zugemutet werden können. Zudem fehlen jegliche technische Einrichtungen, die zum Standard zählen. „Wir sind doch Werbeträger der Stadt”, sagt Beginn, sucht in dieser Richtung nach Lösungsansätzen, damit die technischen Auflagen einigermaßen erfüllt werden können.
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