TTC Indeland ist gegen den BVB gefordert

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:
Der belgische TTC-Spieler Laur
Der belgische TTC-Spieler Lauric Jean muss sich noch an das höhere Niveau im oberen Paarkreuz gewöhnen. Foto: Kròl

Jülich. „Wiedergutmachung für einen verpatzten Saisonstart” steht am Sonntag ab 15 Uhr in güldenen Lettern über der Eingangstür der Jülicher Nordhalle. Der TTC Indeland Jülich und Borussia Dortmund, die großen Protagonisten der vergangenen Saison, stehen sich morgen gegenüber und beide sind bislang mit ihrem Saisonstart nicht zufrieden.

Beide Mannschaften sind Titelaspiranten und müssen doppelt punkten um ihrer Favoritenstellung in der 2. Bundesliga gerecht zu bleiben.

Indelands letztes Spiel in Hagen war zwar unterirdisch schlecht, aber es war kein Beinbruch. Das was dort zuletzt in Stein gemeißelt wurde deutete sich bereits zuvor gegen Bergneustadt und in Jever an: Der TTC ist in diesem Jahr nicht so stark wie in der vergangenen Spielzeit. Der Indeland-Coach Dimmig bestätigte: „Wir sind in dieser Saison von Position 2 bis 7 nicht so stark wie in der vergangenen Saison von Position 1 bis Position 6. Aber wir gehören trotzdem zu den ganz heißen Meisterschaftsanwärtern!” Diese Aussage beinhaltet auch Kritik an der Tatsache, dass Indelands ehemalige Nummer Eins, Filip Szymanski, durch den Asiaten Lai Wei ersetzt wurde, der eigentlich so gut wie nie für Jülich am Tisch steht.

Lauric Jean hat Sand im Getriebe

Ricardo Walther erfüllt die Rolle des neuen Spitzenspielers bislang ohne Fehl und Tadel, er spielte sogar jüngst bei den Austrian Open in der Nähe von Wien ausgezeichnet im Konzert der ganz Großen mit. Doch Lauric Jean hat sich offensichtlich noch nicht an das höhere Niveau im oberen Paarkreuz gewöhnt. Dimmig: „Er hat momentan nicht nur im Verein etwas Probleme, sondern er hat auch auf internationaler Ebene Sand im Getriebe. Gegen Dortmund traue ich Ricardo zwei Punkte und Lauric mindestens einen Punkt zu.” Insgesamt sieht der Trainer seine Indeländer gegen den BVB auch leicht im Vorteil. Mit zwei neuen Doppeln, einem rekonvaleszenten mittleren Paarkreuz (Stracks Virusinfektion und Brosigs Hüftprobleme scheinen beseitigt zu sein) und einem vor Selbstbewusstsein strotzendem unteren Paarkreuz will der TTC gegen die bislang sieglosen Dortmunder den dritten Sieg einfahren.

In der letzten Saison war das Team vom Borsigplatz der stärkste Zuschauermagnet in der Nordhalle. Auch diesmal ist im Duell des Meisters gegen den Vizemeister für ausreichend Brisanz gesorgt - allerdings stehen morgen die Vorzeichen etwas anders.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert