TTC Indeland in der Favoritenrolle

Von: Antonius Wolters
Letzte Aktualisierung:
13759355.jpg
Hermann Mühlbach (v.l.) und Peter Sereda bilden am Sonntag beim „Heimspiel“ zum Rückrundenstart gegen den TTC Frickenhausen das untere Paarkreuz des neuformierten TTC Indeland. Foto: Kròl

Jülich/Würselen. Mit einem Heimspiel in fremder Halle startet Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich am Sonntag um 14.30 Uhr in die Rückrunde. Gegner in der Elmar-Harren-Halle an der Krottstraße in Würselen ist der TTC Frickenhausen, gegen den es im Hinspiel nach total ausgeglichenem Verlauf ein 5:5 gegeben hatte.

„Alle waren unzufrieden“, erinnert TTC-Manager Arnold Beginn an das Remis, dem die Spieler nun unbedingt die Revanche folgen lassen wollten. Wie sich dabei die unter der Woche vereinbarten Umstellungen in der Mannschaftsaufstellung auswirken werden, ist noch nicht abzusehen.

Für Yoshihiro Ozawa, der auch im Hinspiel fehlte, wird wieder Peter Sereda eingesetzt, der mit Hermann Mühlbach diesmal das untere Paarkreuz bilden wird. Dafür ist Martin Allegro auf Position zwei gerückt worden, wo der belgische Senkrechtstarter des TTC es mit stärkeren Gegnern als bisher zu tun bekommt.

Insofern sieht Trainer Miro Broda die Umstellung eher als nachteilig an, doch gelten die Indeländer als Tabellendritte, nur einen Punkt hinter Primus Bad Königshofen, im Spiel gegen den Tabellenachten Frickenhausen als klarer Favorit.

Der Umzug nach Würselen ist übrigens nicht allein dem Umstand geschuldet, dass der TTC in der Städteregion für sich die Werbetrommel rühren und dem gastgebenden Verein zur Fusion gratulieren möchte, sondern schlicht der Verfügbarkeit der heimischen Nordhalle an der Berliner Straße in Jülich. Dort jagen am Sonntag junge Fußballer dem Leder nach. Die TTC-Jugend weicht deshalb nach Stetternich aus, während das Profiteam aus der Not eine Tugend macht und den Tischtennis-Freunden in der Städteregion zeigen möchte, welch hohes Niveau in der 2. Bundesliga geboten wird.

„Wenn wir weiter um die Meisterschaft mitspielen möchten, dann muss diesmal ein Sieg her“, macht Trainer Broda keinen Hehl aus der Ausgangsposition, die dem Gastgeber die Favoritenrolle zuweist. Für ausreichend Spannung ist also gesorgt. Und wenn auch die Freikarten-Aktion der Indeländer aufgeht, dürfte obendrein die lautstarke Unterstützung der Gastgeber gesichert sein.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert