TTC Indeland: Hoffnungen auf Sieg gegen den 1. FC Köln

Von: Jörg Sauer
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Schon in jüngeren Jahren trug
Schon in jüngeren Jahren trug Trinko Keen das Jülicher Trikot, heute Abend feiert der 40-Jährige sein Comeback. Foto: Kròl

Jülich. Siegessicher schreitet der TTC Indeland Jülich in das Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln. Und ein Sieg gegen die Geißböcke ist auch nötig, wenn der TTC sein Minimalziel „gesichertes Mittelfeld” locker erreichen will.

Denn im Falle einer weiteren Pleite würde das junge Sextett in den kommenden Wochen doch schon unter Zugzwang geraten.

Für Jülichs Selbstbewusstsein gibt es auch nach der Auftaktniederlage in Borsum mehrere gute Gründe: Trotz des 7:9 zeigten sich die blutjungen Indeländer von ihrer besten Seite. Jeder hätte mit einer deutlicheren Niederlage gerechnet. Der Teamgeist und die Einstellung haben vollends gestimmt, das betonte auch Jülichs Cheftrainer Johannes Dimmig.

Ferner hat Jülich noch nie gegen den 1. FC Köln verloren. Und warum sollte das gerade heute beim heiß ersehnten Comeback von Trinko Keen geschehen? „Ich tippe auf einen 9:4 oder 9:5-Sieg für uns. Auf ein Schlussdoppel möchte ich es jedenfalls nicht schon wieder ankommen lassen”, erklärt Dimmig, dem die Last-Minute-Pleite vom vergangenen Samstag noch in den Knochen steckt.

„Diesmal gibt es zwei Knackpunkte im Spiel. Zunächst müssen wir mit mindestens zwei Siegen aus den Doppeln in die Partie starten. Dann wird einiges davon abhängen, ob Köln seinen starken Chinesen Xiaoyong Zhu im unteren Paarkreuz nominiert. Er ist nämlich immer in der Lage, zwei Punkte zu machen”, analysierte der Trainer. Normalerweise setzen die Domstädter Zhu, der übrigens Co-Trainer der Deutschen Herren-Nationalmannschaft ist, nur in knappen Spielen ein.

Und in diesem Punkt sind sich die Experten einig: Jülich ist, egal ob die Kölner ihren Asiaten einsetzen oder nicht, klarer Favorit. „Wir dürfen den 1. FC nicht unterschätzen. Sie sind in jedem Fall stärker als noch vor zwei Jahren, als sie sang- und klanglos aus der zweiten Bundesliga abgestiegen sind”, sagt Dimmig weiter.

Mit Trinko Keen kehrt heute ein Jülicher Urgestein in die Nordhalle zurück. Vor 13 Jahren wurde der smarte Holländer mit dem TTC Europapokalsieger. Das ist lange her! In dieser Saison verdient sich Keen, der runde 40 Lenze zählt, in der zweiten Bundesliga seine Sporen.

Hier gehört er allerdings immer noch zu den stärksten Spielern. Keen: „In Jülich hat für mich meine Profikarriere angefangen. Arnold Beginn hat mir vor über 20 Jahren die Möglichkeit gegeben, als Nachwuchsspieler in der Bundesliga zu starten. Nun kann ich dem Verein einiges zurückgeben. Ich freue mich auf das Spiel. Jülich ist meine zweite Heimat.”
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