TTC Indeland endlich wieder zurück in der Erfolgsspur

Von: Jörg Sauer
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Gut im Doppel: Herman Mühlbach und Yoshihiro Ozawa gewannen das zweite Doppel glatt mit 3:0. Foto: Kròl

Brackwede/Jülich. In Brackwede zeigen die Spieler des TTC Indeland Jülich ihr Können. Auch Trainer Johannes Dimmig ist mit der Partie zufrieden. In den vergangenen Wochen wurde deutlich, wie sehr die beiden Niederlagen zum Saisonauftakt am Nervenkostüm des TTC Indeland Jülich gezehrt haben. Nun, nach drei Siegen in Folge, scheint der TTC wieder in der Spur und rangiert zum ersten Mal in dieser Saison mit einem positiven Punktekonto in der oberen Tabellenhälfte.

Beim 6:2-Auswärtssieg am Sonntag in Brackwede demonstrierte das Indeland-Quartett seine neue Stärke.

„Ich bin mit dem Ergebnis und der Leistung meiner Mannschaft absolut zufrieden. Wir haben keine Zweifel am Sieg gelassen“, sprach der glückliche TTC-Cheftrainer Johannes Dimmig.

Schon früh stellte der TTC die Weichen zum Sieg. Beide Doppel gewannen die Indeländer überraschend glatt mit 3:0. Entscheidend war, dass der TTC alle knappen Sätze – waren immerhin drei der sechs Sätze – für sich entschied.

„Es war enorm wichtig, dass wir immer wenn es eng wurde kühlen Kopf behielten. Die engen Sätze haben den Ausschlag gegeben und waren die Knackpunkte für die beiden Siege im Doppel“, erzählte Dimmig.

Mit genügend Selbstvertrauen und ausreichend Wind in den Segeln besorgte TTC-Topmann Janos Szöcs gegen den in Köln lebenden Griechen Dimitris Papadimitriou die 3:0-Führung. Dmytrc Pysar hatte gegen den Tschechen Frantisek Placek einen schweren Stand. Auch wenn die Partie phasenweise recht ausgeglichen verlief, konnte die Nummer Eins der Gastgeber in den entscheidenden Momenten immer etwas zulegen.

Nachdem Pysar im zweiten Satz eine Führung vergeben hatte, nutzte er den dritten Satz, um wieder zurück ins Match zu kommen. Doch mit zunehmender Spieldauer setzte Placek seinen Noppenbelag auf der Rückhandseite immer besser in Szene und reizte den Jülicher mit langen Aufschlägen.

Als im Anschluss Yoshihiro Ozawa gegen den immer noch leicht an der Schulter verletzten Dragan Subotic ebenfalls unterlag, schmolz die Jülicher Führung auf 3:2. Dimmig: „Ozawa war in vielen Spielsituationen zu passiv. Seine Probleme mit dem Aufschlag-Rückschlag-Spiel haben schließlich den Ausschlag gegeben.“

Auch der stark favorisierte Hermann Mühlbach kam im Anschluss gegen Stefan Höppner nicht so ins Spiel, wie es sich die TTC-Fans gewünscht hatten. Dennoch siegte Mühlbach nach einer offenen, attraktiven Begegnung und brachte Jülich zur Pause mit 4:2 in Führung. „Mühlbach hätte mit Sicherheit auch noch eine Schippe drauflegen können, aber er hat die Partie mit offenen Bällen für sich gestaltet. Das hat gegen Höppner zum Sieg gereicht“, so sein Trainer. In den anschließenden Spitzeneinzeln demonstrierten Szöcs und Pysar ihre Überlegenheit und sorgten letztlich vollkommen verdient für den deutlichen 6:2-Erfolg der Indeländer.

Bereits am kommenden Sonntag erwarten die Jülicher in der heimischen Nordhalle den 1. FC Köln zu einem Lokalderby auf Augenhöhe.

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