TTC Indeland bläst zum Angriff auf Spitze

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:
13884197.jpg
Martin Allegro (links) und Lauric Jean – die Teamkollegen aus der belgischen Nationalmannschaft – agieren am Freitag zum ersten Mal gemeinsam im oberen Paarkreuz des TTC Indeland Jülich. Die Aufstellungen wurden nach der Hinrunde vom Verband geändert. Foto: Kròl

Jülich. Der TTC Indeland Jülich hat am Wochenende ein echtes Marathonprogramm vor der Brust. Die Herzogstädter starten am Freitagabend um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den TTC OE Bad Homburg ins Wochenende und treten am Sonntag um 14 Uhr zum Spitzenspiel bei Borussia Dortmund an.

Mit zwei Siegen würde der ambitionierte Zweitligist einen gewaltigen Schritt gen Oberhaus machen und den Primus Bad Königshofen mächtig unter Druck setzen.

Momentan rangiert der TTC punktgleich mit dem Spitzenreiter noch im Windschatten der Süddeutschen; doch durch die 6:0-Wertung des letzten Spiels gegen Frickenhausen konnten die Jülicher mit Blick auf das Spielverhältnis Boden auf Bad Königshofen gut machen.

Während die Jülicher nun einen Doppelspieltag vor der Brust haben, darf der TSV im malerischen, niederbayerischen Kurort die Beine hochlegen und die Geschehnisse gemütlich am Live-Ticker verfolgen. Ein Sieg würde den Indeländern reichen, um sich zumindest bist zum nächsten Spieltag an die Tabellenspitze zu setzen, andernfalls könnte aus dem Hinterhalt auch noch der 1. FC Saarbrücken als lachender Dritter kurzfristig den Gipfel erklimmen.

„Wir wollen mindestens drei Punkte am Wochenende gewinnen, um Tabellenführer zu werden und um den Gewinn der Meisterschaft nach wie vor in eigener Hand zu haben“, erklärte TTC-Manager Arnold Beginn.

Wie stehen die Chancen? Selbst Experten der Szene haben Schwierigkeiten, die Kraftverhältnisse richtig einzuschätzen. Viele Teams, unter ihnen auch der TTC Jülich, mussten ihre Mannschaftsaufstellung ändern oder veränderten aus taktischen Gründen ihr Gesicht. Martin Allegro, der auf der Pro Tour in den letzten Monaten am laufenden Band für Furore sorgte, schaffte den Sprung von der Ersatzbank ins obere Paarkreuz und muss sich dort nun mit den Stärksten der Liga messen.

Hermann Mühlbach agiert nun im unteren Paarkreuz, und Jülichs slowakischer Nationalspieler Peter Sereda mutierte somit nominell zur Nummer Eins der zweiten Mannschaft, für die er definitiv am Samstag gegen die TTG Netphen in der NRW-Liga antreten wird. Diese Verschiebungen haben natürlich Einfluss auf die Mannschaftsstärke. Im Hinspiel ergatterte der TTC mit einer sehr guten 4:0-Bilanz im unteren Paarkreuz im letzten Augenblick in Bad Homburg ein Remis.

„Wir hatten bislang mit Allegro und Ozawa im unteren Paarkreuz ein Bank. Es ist abzuwarten, ob Mühlbach oder Sereda im unteren Paarkreuz die Lücke schließen können und ob Allegro oben ebenfalls punkten kann. Dennoch sehe ich uns gegen Homburg leicht im Vorteil, und in Dortmund wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden“, sagte Beginn.

Wie genau Jülichs Mannschaft am Wochenende aussehen wird, lässt TTC-Cheftrainer Miroslav Broda offen: „Alle Spieler sind gesund, fiebern auf ihren Einsatz und stehen uns zur Verfügung. Wir haben die Qual der Wahl. Ich entscheide kurzfristig, wer den Vorzug erhalten wird.“

Insider wissen wohl, dass sich der Trainerfuchs lediglich zwischen Peter Sereda und Hermann Mühlbach im unteren Paarkreuz entscheiden wird; der Einsatz von Lauric Jean, Martin Allegro und Yoshihiro Ozawa dürfte nicht zur Disposition stehen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert