TTC Indeland: Aufstieg aufgeschoben, aber nicht aufgehoben

Von: Antonius Wolters
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Kein Aufstieg: Präsident Mike Küven (v.l.) und Manager Arnold Beginn haben sich gegen eine Bundesliga-Bewerbung des TTC Indeland entschieden. Foto: Kròl

Jülich. Alle neun Vereine der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) haben sich fristgerecht bis Ende Februar um einen Platz in der Saison 2017/18 beworben. Zusätzlicher Bewerber für die Teilnahme am Spielbetrieb in Deutschlands höchster Spielklasse ist aus der 2. Bundesliga der TSV Bad Königshofen. Damit sei die erste Stufe des Lizensierungsverfahrens abgeschlossen, meldet die TTBL.

„Ja, wir spielen weiter 2. Liga“, bestätigte TTC Manager Arnold Beginn, dass sich die Indeländer nicht für die kommende Saison um eine Bundesliga-Lizenz beworben haben.

Die Entscheidung hänge mit der Struktur des Vereins zusammen, der über eine große Amateur- und Jugendabteilung verfügt. Beginn: „Wenn wir Bundesliga spielen, müssten wir auf der anderen Seite das Engagement in diesem Bereich einschränken.“ Dazu seien weder der TTC noch ein Großteil der Sponsoren bereit. Nach der langen Krankheit von Präsident Mike Küven, der einmal Beginns Aufgaben übernehmen soll, käme eine Erstliga-Saison laut Manager wohl noch etwas zu früh.

Gleichwohl planen die Vereinsverantwortlichen „auf lange Sicht den Aufstieg in die Bundesliga“. So ist Beginn momentan dabei, junge vielversprechende Spieler für die neue Saison zu verpflichten. Wenn alle Verträge unter Dach und Fach sind, bleiben von der aktuellen Mannschaft wohl nur noch die beiden Belgier Lauric Jean und Martin Allegro übrig.

Wie sich das auf die Leistungen der vermutlich scheidenden Spieler auswirken wird, bleibt noch abzuwarten. Dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt der TSV Bad Königshofen zum vermutlich vorentscheidenden Spiel um die Zweitliga-Meisterschaft bei den Indeländern antritt, macht die Partie kommenden Freitag besonders pikant.

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