Jülich - TTC gegen BVB: Westduell auf Augenhöhe

TTC gegen BVB: Westduell auf Augenhöhe

Von: Antonius Wolters
Letzte Aktualisierung:
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Wer auf welcher Position spielt, wird heute erst kurzfristig entschieden: Kapitän Hermann Mühlbach (l.) wird in die Rolle von Miro Broda schlüpfen und den TTC Indeland coachen, eventuell auch im Doppel mit Ozawa spielen. Peter Sereda (2.v.l.) agiert voraussichtlich an Position zwei.

Jülich. Mit 300 bis 400 Zuschauern rechnet TTC-Manager Arnold Beginn, wenn der BV Borussia Dortmund heute um 19.30 Uhr in der Nordhalle an der Berliner Straße zum zweiten Westderby in Serie antritt, das der TTC Indeland zu bestreiten hat. 150 Karten seien bereits weg. Es ist das Verfolgerduell des Tabellenverten gegen den Dritten in der 2. Tischtennis-Bundesliga, wobei die Gäste eine Partie mehr bestritten haben.

Der BVB hat bislang stets 5:5 gespielt oder mit 6:4 gewonnen. Am vergangenen Wochenende siegten sie mit diesem Resultat in Hiltpoltstein, wo rund 450 Fans die Stadthalle in einen Hexenkessel verwandelten.

„Dortmund hat mit Adam Szudi und Bence Majoros Qualität verpflichtet“, äußert sich Manager Beginn anerkennend über die Gästemannschaft, gegen die er ein „Spiel auf Bundesliganiveau“ erwartet. Dortmund war in den vergangenen Spielzeiten stets ein sehr unbequemer Gegner, den Beginn im oberen Paarkreuz aktuell schwächer, im unteren Paarkreuz jedoch stärker einschätzt als den TTC Indeland.

Der kann heute personell aus dem Vollen schöpfen, denn aus dem Aufgebot stehen fünf Akteure zur Verfügung und „alle Spieler sind gut drauf“, wie es Manager Beginn formulierte. Fehlen wird lediglich Trainer Miro Broda, der aus beruflichen Gründen momentan in Schweden unterwegs ist.

Für ihn übernimmt Mannschaftskapitän Hermann Mühlbach das Coaching, der auch als Tischtennis-Nationaltrainer von Luxemburg über entsprechende Erfahrung verfügt. Eventuell wird Mühlbach an der Seite von Yoshihiro Ozawa auch ein Doppel bestreiten, während Peter Sereda wohl beide Einzel auf Position zwei spielen wird. Wer wo spielt, solle, so Beginn, aber erst kurzfristig heute Abend festgelegt werden.

Für Borussia Dortmund spielt Erik Botroff an zwei, der bislang eine eher schlechte Saison spielt, mit dem die TTC-Akteure aber auch schon mal Stress hatten. Unvergessen ist eine sportliche Auseinandersetzung mit Botroff, während der Jülichs Japaner Ozawa seinen Schläger zertrümmerte, was ihm einen Punktabzug eintrug.

Einig sind sich auch alle Experten, dass es heute Abend einen knappen Ausgang der Begegnung geben wird. „Mein Tipp ist ein Unentschieden“, vermutet TTC-Manager Beginn, dass es am Ende gar keinen Sieger geben wird. Letztlich werde wohl die Tagesform über den Ausgang der Partie entscheiden.

Auch die Unterstützung durch die heimischen Fans, die sich zuletzt auch beim 6:1-Erfolg in Köln lautstark bemerkbar machten, ist sicher ein Vorteil für die Gastgeber, die erst ihr drittes Heimspiel in der laufenden Saison absolvieren.

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