TTC feiert sechsten Sieg in Serie

Von: Jörg Sauer
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Zum 6:1-Sieg beim SV Siek steuerte TTC-Spitzenbrett Janos Szöcs (l.) die halbe Miete bei. Dmytro Pysar (r.) gab den einzigen Punkt ab. Foto: Kròl

Siek/Jülich. Der TTC Indeland Jülich ist einfach nicht zu stoppen: Mit dem eindrucksvollen 6:1-Auswärtserfolg beim vermeintlichen Angstgegner SV Siek feierten die Herzogstädter am Samstag den sechsten Sieg in Serie und zementierten ihre Verfolgerposition in der 2. Tischtennis-Bundesliga.

„Das war eine tolle Leistung meiner Mannschaft. Der zweite Platz ist uns jetzt quasi in der Hinrunde nicht mehr zu nehmen“, freut sich TTC-Manager Arnold Beginn. Von der Qualifikation für die neue eingleisige 2. Bundesliga spricht in diesen Tagen beim TTC niemand mehr. Dieses Mindestziel scheint aufgrund der tollen Leistungen bereits sicher zu sein. Nur massives Verletzungspech könnte wohl dieses Ziel noch gefährden.

Janos Szöcs einer der Ligabesten

Das Jülicher Quartett ist derzeit in Topform. Jülichs Nummer Eins, Janos Szöcs, gehört neben Thomas Keinath und Benedikt Duda zu den besten Spielern der Liga. Am Samstag hatten Deniz Aydin und Irfan Cekic, also beide Sieker Topspieler, gegen Jülichs bärenstarken Rumänen keine Chance, zumal Yansheng Wang fehlte, die etatmässige Nr. 1 der Gastgeber. Mit seinen drei Punkten, Szöcs punktete an der Seite von Dmytro Pysar auch im Doppel, steuerte der Spitzenspieler erneut die „halbe Miete“ zum Jülicher Erfolg bei.

Pysars Position ist gefährdet

Pysar muss in dieser Saison erkennen, dass im oberen Paarkreuz die Trauben etwas höher hängen. Der Ukrainer, der in der vergangenen Saison im zweiten Paarkreuz durchstartete, war in Siek einziger Jülicher, der einen Punkt abgab. „Es kann gut sein, dass wir zur Rückrunde die Mannschaft umstellen. Wir haben vereinbart, dass wir das Team nach Ranglistenpunkten aufstellen. Taktisch wäre es wahrscheinlich sinnvoll, wenn wir Ozawa ins obere Paarkreuz holen, denn er hat dort bislang die besten Ergebnisse erzählt“, erläuterte TTC-Trainer Johannes Dimmig.

Hermann Mühlbach, Jülichs Nummer 3, hätte ebenfalls Ansprüche auf die Nominierung fürs obere Paarkreuz. Ihm war am Samstag jedoch deutlich anzumerken, dass sein neuer Job als Nationaltrainer der luxemburgischen Herrenmannschaft Spuren hinterlässt. Deutlich favorisiert hatte er gegen Daniel Cords Probleme, den Punkt ins Ziel zu bringen. Erst die Verlängerung des fünften Satzes brachte die Entscheidung zu seinen Gunsten. Dimmig: „Der Trainerjob in Luxemburg ist eine große Herausforderung für Hermann Mühlbach. Aber er hat in jedem Fall die Qualität, auch mit weniger Trainingseinheiten im unteren Paarkreuz gute Leistungen zu bringen“.

Japaner Ozawa ist auf dem Sprung

Yoshihiro Ozawa hingegen steht voll im Saft. Ohne Satzverlust schritt er in Siek von Sieg zu Sieg. Der Japaner spielt also ebenso erfolgreich wie sein Team, denn auch im letzten Heimspiel der Hinrunde, am 15. Dezember gegen Union Velbert, sind die Herzogstädter glasklarer Favorit.

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