TTC: Die Zeichen stehen auf Neubeginn

Von: Antonius Wolters
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Magier mit dem kleinen Ball: Hermann Mühlbach hat kurz vor dem Ende der Hinrunde mit 11:4 die beste Einzelbilanz im Team des TTC Indeland Jülich. Foto: Kròl

Jülich. Wenn Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich heute um 20 Uhr in der Nordhalle auf den TSV Bad Königshofen trifft, kann TTC-Manager Arnold Beginn kaum das Ende der letzten Hinrunden-Partie abwarten, denn anschließend startet der Personalpoker für die kommende Spielzeit, der bis zum Beginn der Rückrunde Anfang Januar vielleicht schon ausgestanden ist.

„Ich habe ständig neue Mannschaften im Kopf“, gesteht der Manager, der diesmal auf jeden Fall einen fünften Spieler verpflichten will, um in der sehr ausgeglichenen Liga weiterhin mitzuhalten. So fielen etwa am vergangenen Wochenende in der 2. Bundesliga zwei Spitzenspieler aus, weil sie noch bei der Swedish Open in Stockholm beschäftigt waren. „Die 2. Liga hat heute die Spielstärke wie die Bundesliga vor drei Jahren“, lautet Beginns Einschätzung.

Die Indeländer haben zwar mit ihrem Sieg in Dortmund einen gewaltigen Sprung in der Tabelle gemacht, doch die heutigen Gäste stehen als Vorletzter gerade einmal drei Punkte schlechter da.

Bad Königshofen hatte sich in der laufenden Saison lange schwer getan, ist aber im Aufwind und hat mit zwei Siegen in Serie wieder Anschluss gefunden. Ein bislang ungeklärtes Phänomen ist bei den Gästen Kilian Ort an Position zwei, der alle Doppel an der Seite von Richard Vyborny gewinnt (4:0-Bilanz), im Einzel dagegen meist leer ausgeht (1:8).

Gemischte Bilanzen bis dato

Beim heimischen TTC weist im bisherigen Saisonverlauf Hermann Mühlbach (11:4) die beste Einzelbilanz auf, dem aber Lauric Jean (11:5) dicht auf den Versen ist. Eher enttäuschend hat dagegen Publikumsliebling Yoshihiro Oza- wa (6:8) abgeschnitten („Er kommt nicht richtig auf die Füße“), während Ewout Oostwouder (5:8) aufsteigende Form zeigt und zuletzt für den TTC die entscheidenden Punkte zu Remis und Sieg erzielte.

Es wird heute also wieder darauf ankommen, wie die beiden neu formierten Doppel abschneiden. „Ich tippe auf ein 5:5“, gibt sich Manager Beginn vor dem Heimspiel als Zweckpessimist, zumal er nicht zu erwähnen vergisst, dass der TTC weiter nach unten schauen müsse.

Fest steht auf jeden Fall, dass der Manager nach den letzten Ballwechseln die ersten Verhandlungen mit Spielern führen wird, bei denen er im Wort steht. Schließlich müssen auch die wissen, wohin die Reise beim TTC Indeland künftig gehen wird.

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