Jülich - Trunksitzung der CCKG sehr ehrgeizig: „Wir schaffen Fass!“

Trunksitzung der CCKG sehr ehrgeizig: „Wir schaffen Fass!“

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Fuss & Friends begeistern das KuBa-Publikum mit ihrer Hommage an die CCKG und die Stadt mit K. Foto: Schenk

Jülich. Rakete um Rakete wurde in den närrischen Himmel geschossen und das Winnetou-Geheul war eine „Kriegserklärung“ an Einerlei und Langeweile. Ein rauschendes Fest bereitete die CCKG ihrer blau-weißen Narrengemeinde im Jülicher Kulturbahnhof, die sich hier traditionell am Karnevalssamstag einfindet.

 Unter dem Motto „Wir schaffen Fass“ stand die 30. Session, und natürlich war das Leitmotiv auch in diesem Jahr wieder Programm der Trunksitzung.

Phantasie und Einfallsreichtum haben die CCKG auch in der dritten Dekade nicht verlassen… viel mehr sind sie wie ein guter Whiskey: Das Programm war ausgereift und mit viel Geschmackstiefe, Traditionelles – wie Mariechentanz und die Einlage der Herzogstädter – hat Platz neben Experimentellem, etwa dem Cupsong der Butlers, die wieder zur blauen Stunde riefen und einfach ein absoluter Hingucker sind.

Der Funke sprang von der ersten Minute an: „Das war ein Quantensprung zu unserer ersten Sitzung“, war Präsident Axel Fuchs begeistert. Auf einer Welle der Euphorie trug die blau-weiße Mannschaft vor der Bühne das Narrenschiff „CCCKG“ durch die Sitzung. Fuss & Friends begeisterten mit ihren Mitmachprogramm, dass auch an die Technik ein Dankeschön winken ließ und herrlich die Stadt mit K und all ihre Ortsteile mit K besang: Von „Külich“ über „Karmen“ und „Küsten“ bis „Kroich“.

Was die Garde-Sänger Claus Schweitzer und Hauptmann Hacky Hackhausen auf die Bühne brachten, war ein Feuerwerk an Spielfreude und vor allem gekonnter Präsentation: Rap vom Feinsten, auf den Punkt brachte den Saal zum Kochen. Erstmals als optischer Reiz auf der Bühne: Alle Mariechen der letzten Jahre, die Hauptmann Hacky in die Pflicht nahm: „Nächstes Jahr haben wir elfjähriges Jubiläum – dann gründen sie die Totenmariechen“. Sie mögen es halt ein bisschen morbid – und strahlen dabei.

Keine Zeit zum Abkühlen: Das Fernsehballett legte noch einmal einen drauf und war natürlich nicht nur ein Hingucker, sondern auch mit seiner Hommage an das Pariser Variete das begeisternde Finale. Dass hier Männern die Kleider vom Leib gerissen werden ist da schon fast Routine. Wenn dann – die Wunderkerzen werden immer noch vermisst – die blau-weißen Knicklichter die Halle in diffuses Licht tauchen und der „aale Mann“ sein Bier getrunken hat, der Dom in Köln besungen ist, dann ist es mal wieder vorbei.

Aber es war einfach nur „Schön, so schön“ und so klang es denn auch aus den karnevalistischen Kehlen bis weit nach Mitternacht – ehe die ganz Unermüdlichen sich noch in das Getümmel der After-Show-Party stürzten.

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