Jülich - Trotz Verbesserungen bleiben 20 Millionen Euro „Miese”

Trotz Verbesserungen bleiben 20 Millionen Euro „Miese”

Von: -vpu-
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Jülich. Die Aufstellung eines städtischen Haushaltes ist immer auch ein „Blick in die Glaskugel” - zu viele Positionen können sich deutlich verändern, auch konjunkturabhängig.

Der Haushalt 2011 schließt mit einem angenommenen Defizit von 23 Millionen Euro. Die gute Nachricht von Kämmerer Andreas Prömpers im Haupt- und Finanzausschuss: Es wird deutlich weniger. Die schlechte: Unter das 20-Millionen-Euro-Defizit dürfte die Stadt dennoch nicht fallen.

Bei den Einnahmen erwähnenswert: Die Stadt hat im ersten Halbjahr bislang 35.000 Euro mehr an „Knöllchen” eingenommen, was auf personelle Verstärkung zurückzuführen ist. Auch der Anteil an der Einkommensteuer fällt höher aus als kalkuliert - ebenso die Parkgebühren auf dem Oberdeck an der Zitadelle.

Fast zwei Millionen Euro weniger gibt die Stadt für die Unterbringung von Hartz-IV-Empfängern aus, was laut Prömpers auf eine zunächst „nicht erkennbare” neue Berechnung zurückzuführen sei. Die Herzogstadt profitiert bei hohen Kassenkrediten vom immer noch niedrigen Zinsniveau und der Etat von verzögerten Investitionen (Brandschutz Rathaus).

Prömpers Resümee: Der Fehlbetrag wird sich gegenüber den geschätzten 23 Millionen Euro „deutlich verringern, wird aber aus heutiger Sicht noch der jenseits der 20-Millionen-Euro-Marke liegen”.

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