Tetz - Trödelmarkt und Spargelfest sind in Tetz eine unwiderstehliche Mischung

Trödelmarkt und Spargelfest sind in Tetz eine unwiderstehliche Mischung

Von: brs
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Trödelmarkt und Spargelfest – eine ungewöhnliche Kombination, die in Tetz bereits zum zweiten Mal angeboten wurde. Foto: B. Sylvester

Tetz. Draußen strahlte die Sonne vom Himmel, die Temperaturen waren hochsommerlich – nicht unbedingt also die besten Voraussetzungen für einen Trödelmarkt unterm Hallendach. Einen ebensolchen hat die Dorfgemeinschaft Tetz dennoch am Sonntag veranstaltet.

Und tatsächlich schien auf den ersten Blick nicht allzu viel los zu sein rund um die zahlreichen Stände in der Tetzer Rurauenhalle. Doch der Eindruck täuschte ein wenig, denn um die Mittagszeit hatten sich die meisten Besucher nach nebenan begeben, in die halleneigene Gaststätte nämlich.

Dort wurde der zweite Teil der sonntäglichen Veranstaltung serviert: das Tetzer Spargelfest. „Wir hatten rund 120 Vorbestellungen fürs Spargelessen“, freute sich Uta Pirug, Geschäftsführerin der Dorfgemeinschaft über das rege Interesse der Tetzer. Und tatsächlich war in der Gaststätte der Rurauenhalle kaum ein freies Plätzchen zu finden. Manch ein hungriger Spargelfan nahm seinen Teller sogar mit in die Halle und speiste mit Blick auf den reichlich angebotenen Trödel. Auch dort gab es viel zu entdecken: Auf den Tischen der Trödler stapelten sich Taschenbücher neben Kinderkleidung und Gesellschaftsspielen. Auch DVD, Spielzeugautos, Mäntel und Kleider sowie zerbrechliche Ware wie Gläser, Vasen und Geschirr waren zu haben.

Nachdem der erste Trödelmarkt mit Spargelfest im vergangenen Jahr bereits ein Erfolg war, fiel der Entschluss eine Neuauflage zu wagen nicht schwer, erzählte Uta Pirug am Rande der Veranstaltung: „Das ist letztes Jahr schon gut angenommen worden“, und schiebt hinterher: „Unser Anliegen ist es, die Halle zum Leben zu erwecken und zu nutzen.“ Eine Idee, der viele Tetzer ganz offensichtlich vieles abgewinnen können. Und sei es auch nur, um eine leckere Portion Spargel serviert zu bekommen oder vielleicht ein paar Stangen mit nach Hause zu nehmen.

Im Angebot war übrigens auch der sogenannte „Faulenzer-Spargel“. Die Stangen dieser Züchtung müssen nicht mehr geschält werden, lediglich das untere Ende wird abgeschnitten und schon kann das Gemüse ins Wasser. Klingt praktisch, ist es auch – die Tetzer Dorfgemeinschaft jedenfalls hat sich die langwierige Schälerei gespart und genau dieses Gemüse ihren 120 Spargelessern am Sonntag serviert.

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