Treffen in der Problem-Baustelle in Rurdorf

Letzte Aktualisierung:
15491798.jpg
Wann hat man schon einmal die Gelegenheit in einen solchen Pumpenraum zu gelangen. Viele Bürger nutzten diese Möglichkeit und ließen sich von Thomas Rolfs (3.v. rechts) und Dr. Joachim Reichert (2.v. rechts) die technischen Details erklären. Foto: Kròl

Rurdorf. Es ist beim Wasserverband Eifel Rur (WVER) normalerweise nicht üblich, Bürger zu einem „Tag der offenen Baustelle“ einzuladen, doch da der Start der Bauarbeiten am Pumpwerk in Rurdorf etwas holprig verlief, wollte man hier ein Pilotprojekt starten.

Um über die Arbeiten und ihre Notwendigkeit zu informieren, waren Anwohner und interessierte Bürger eingeladen, sich auf der Baustelle umzuschauen und einmal in den Pumpenraum hinab zusteigen. Für Fragen standen Mitarbeiter zur Verfügung und berichteten über die Arbeit.

Zunächst hieß Dr. Joachim Reichert vom Vorstand des WVER sie alle willkommen. Er bedauerte die Unannehmlichkeiten, die diese Baustelle im Kreuzungsbereich Rurtalstraße/Tannenhein mit sich gebracht habe. Vor allem für die Sportfreunde, die den Rurdorfer Sommercup hatten besuchen wollen, war die Zufahrt zum Stadion schwierig. Doch auch das hatte man mittlerweile geregelt und zügig schreiten die Arbeiten voran.

Wichtig war es vor allem, einen neuen Einstieg in den Pumpenraum zu schaffen, der bisher direkt im Kreuzungsbereich lag. Nun können die Mitarbeiter einfacher und bequemer über einen Seiteneinstieg an ihren Arbeitsplatz und es muss nicht gleich die komplette Straße gesperrt werden. Auch die Technik, die um 1990 gebaut wurde, war mittlerweile sehr störanfällig geworden und musste dringend erneuert werden.

„Hier an dieser Stelle sammelt sich das gesamte Mischwasser aus Rurdorf und wird von hier weitergeleitet zum Klärwerk. Und das muss eben Tag und Nacht funktionieren“, erklärte Thomas Rolfs, Dezernent für Abwasser beim WVER. Interessiert an den Arbeiten zeigte sich auch Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker. Sie dankte dem Wasserverband für die Kooperationsbereitschaft und die Bemühungen, die Beeinträchtigungen der Bürger möglichst gering zu halten.

Als kleines Dankeschön für das Verständnis, die dem WVER entgegengebracht wurde, sah Reichart diesen Tag, an dem man bei Kaffee und einem kleinen Imbiss miteinander ins Gespräch kam.Kr.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert