Trainer von Borussia Freialdenhoven über Schiedsrichterentscheidung empört

Von: tm
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Er hatte viel zu tun: Trotz Verletzungsproblemen spielte Freialdenhovens Christian Kreutzer (Nr. 4) mit großem Einsatz, hier gegen Denniz Millitürk. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Keine entspannte Rückfahrt erlebten Spieler und Trainer von Borussia Freialdenhoven am vergangenen Sonntag. Das 1:1 (0:1) bei der SpVgg Wesseling-Urfeld löste mehr Unbehagen und Frust als Zufriedenheit aus, denn es hätte ganz anders kommen können.

Vor der Begegnung hatte Trainer Wilfried Hannes davor gewarnt, sich von der Atmosphäre rund um den Rasen nicht beeinflussen zu lassen. „Da kochen die Emotionen schon mal ganz schön hoch.“ Doch davon war diesmal nichts zu spüren. „Alles war sehr friedlich“, war Hannes Meinung hinterher. Der Frust entstand an ganz anderer Stelle.

Die Borussia begann die Partie im Bewusstsein eigener Stärke, auch wenn die Mannschaft durch zahlreiche Verletzungen stark dezimiert war. „Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen und müssen dagegen halten“, hatte Hannes gefordert. Seine Spieler stellten sich darauf ein.

Notbremse

Doch Schiedsrichter Niklas Dahmen setzte dem Vorhaben ein frühes Ende, denn bereits in der 22. Minute sah Alexandru Daescu die rote Karte wegen einer Notbremse als letzter Mann. Trainer Hannes sah bei der Aktion gleich zwei weitere Mitspieler auf gleicher Höhe. Seine Spieler gaben die passende Antwort, denn in der 39. Minute trat Dikenli zum Strafstoß an, den Poongebeom Lee im Nachschuss zur Führung einnetzte.

Zur Halbzeit musste die Borussia personell reagieren. Wolfgang Nock wechselte zur Verstärkung der Abwehr auf den Rasen. Und Freialdenhoven setzte weiterhin die Gastgeber so unter Druck, dass keine nennenswerte Gefahr vor dem eigenen Kasten entstand.

Aber wieder sorgte eine Entscheidung des Unparteiischen für Veränderung. Wegen Unsportlichkeit sah Okan Dikenli in der 70. Minute ebenfalls rot. „Das war Beschiss hoch drei“, ärgerte sich ein völlig frustrierter Trainer, der die Aktion ganz anders interpretierte.

Die Unterzahl des Gegners verlieh den Gastgebern neue Kräfte, die durch Deniz Millitürk (84.) zum 1:1 ausglichen. Der eingewechselte Philipp Simon hatte sogar kurz vor Ende noch die gute Chance, doch noch die drei Punkte zu sichern, scheiterte aber.

„Wesseling war selbst überrascht über die Pfiffe des Schiedsrichters“, versuchte Borussen-Trainer Wilfried Hannes seinen Einschätzungen mehr Gewicht zu verleihen. Denn der Ex-Profi musste lange zurückdenken, um sich an eine vergleichbare Situation zu erinnern.

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