Jülich - Traditionsturnier Rurauen-Cup beim Jülicher Judoclub

Traditionsturnier Rurauen-Cup beim Jülicher Judoclub

Von: Kr.
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Michelle Düsterbeck (l.) vom Jülicher Judoclub hatte ihre Gegnerin Lotta Tepaße im Griff. Foto: Król

Jülich. Die beiden Mädchen, die friedlich auf der Bank sitzen und sich ein Kaubonbon teilen, haben sich noch wenige Minuten vorher beim Kampf auf der Matte überhaupt nichts geschenkt. Michelle Düsterbeck vom Jülicher Judoclub hatte ihre Gegnerin Lotta Tepaße blitzschnell auf die Matte befördert. Nun saßen die beiden noch lange nach dem Kampf zusammen und unterhielten sich.

Diese kleine Begebenheit am Rande zauberte der Jülicher Jugendtrainerin Gertrud Jongedyk ein Lächeln auf die Lippen „Das ist Judo“, sagte die erfahrene Übungsleiterin, die wie ihre Mitstreiter bemüht ist, den Kindern und Jugendlichen nicht nur technisch einwandfreie Würfe und Griffe beizubringen sondern auch etwas über die Philosophie der Sportart zu vermitteln, wie zum Beispiel gegenseitiges Helfen und Verstehen.

Dies wurde mit sehr fairen Kämpfen beim Rurauen-Cup des Judoclubs Jülich wieder einmal deutlich sichtbar. Das traditionelle Turnier bot jungen Sportlern der Klasse U15 (Jahrgänge 2000-2002) wieder eine gute Möglichkeit, Wettkampferfahrung zu sammeln.

Rund 140 Mädchen und Jungen des Bezirkes Köln und der eingeladenen Vereine maßen auf den drei Matten in der Sporthalle des Schulzentrums an der Linnicher Straße ihre Kräfte. In dieser Klasse sind die jungen Judokas schon gut ausgebildet und technisch versiert. Man sah viele Inhaber hoher Gürtelfarben auf den Matten. Daher gab es spannende Kämpfe auf gutem Niveau.

Neben Michelle Düsterbeck holte Silas Dell für den Jülicher Jülicher Judoclub einen ersten Platz. Sein Vereinskollege Constantin Hoeps landet auf Rang fünf. „Die Zeiten sind vorbei, als die Jülicher Judoka Mattenfutter waren“, betonte Leander Fürst, der Vorsitzende des Jülicher Judoclubs, der auf die große Jugendabteilung der Jülicher hinweist, die eine grundsolide Ausbildung vermittelt.

Von über 270 Mitgliedern sind etwa 70 Prozent Kinder und Jugendliche, im Nordrhein-Westfälischen Judoverband (NWJV) zählt der Jülicher Judoclub zu den 30 Größten und ist beim Landesverband sehr gut angesehen. Nicht vom sportlichen Aspekt her, sondern auch, weil sich der Jülicher Club immer wieder als guter Organisator von Turnieren auszeichnet, wie auch wieder an diesem Wettkampftag zu sehen war.

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