Tour durchs „Jülicher Pentagon”

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Jülich. Fast wie in Italien fühlen sich die Menschen bei südlichen Temperaturen - beste Voraussetzungen für einen sonntäglichen Spaziergang durch das „italienische” Jülich.

Die Stadt an der Rur mit der Zitadelle im Mittelpunkt ist als Idealstadt der Renaissance vom Bologneser Architekten Alessandro Pasqualini auf dem Reißbrett geplant und umgesetzt worden.

Frei nach dem Motto „Sommer ist, was in deinen Kopf passiert” verspricht der Förderverein Festung Zitadelle in der Führung am Sonntag, 4. Juli, erfrischend Spannendes über die Bauwerke und Geschichte an manch kühlem Platz. Bernhard Dautzenberg begleitet als GaSt-Geber Interessierte auf der zweistündigen Altstadt-, Zitadellen- und Schlossführung ab 11 Uhr.

Werk und Bedeutung des Bologneser Baumeisters und Raffael-Schülers Alessandro Pasqualini sind in dieser Dreieinheit in Jülich so vollständig zu erleben. Und Bernhard Dautzenberg, Vorstandsmitglied des Fördervereins, ist ein Kenner der historischen italienischen Festungsstadt mit ihren einzigartigen Baudenkmälern: Das „Jülicher Pentagon”, die Reste der Stadtbefestigung und die Stadtanlage, und selbst noch die nach 1945 wiederaufgebaute Stadt spiegeln die 450 Jahre alte Idealstadtanlage wider.

Verteidigung ohne tote Winkel

Die „Rundumverteidigung ohne tote Winkel” nach italienischer Manier wird - im Unterschied zu den mittelalterlichen Befestigungen - an der mächtigen Zitadelle sichtbar, mit einer Besichtigung eines Kanonenhofs, der Kasematten und eines Horchgangs. Am Schlossgarten und in der Schlosskapelle werden südliches Ambiente und Renaissancearchitektur lebendig.

Ein besonderes Erlebnis ist stets auch der weitläufige, aus dem 16. Jahrhundert vollständig erhaltene Schlosskeller mit seinen Gewölben. Betrachtet werden dabei auch die kulturellen Veränderungen in der Zeit von Barock und Rokoko gezeigt am Schloss der Zitadelle und die Zerstörung bzw. Niederlegung der Festung durch die Preußen anno 1860.

Start zur Führung ist am Museumspavillon in der Zitadelle Jülich. Die Führung ist kostenfrei. Es wird lediglich der Museumseintritt erhoben.
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