Tour de France zwingt Autofahrer zu Umwegen

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Haben Vorfahrt: Die Fahrer der Tour de France am Sonntag. Foto: dpa

Jülicher Land. Die Tour de France quert am Sonntag, 2. Juli, zwischen Titz-Jackerath und Aldenhoven-Schleiden den Dürener Nordkreis.

Die Strecke der Tour führt von Titz kommend über die Alte Reichsstraße (L241) durch Mersch über die Merscher Höhe nach Jülich. Dort geht es über Neusser Straße und Große Rurstraße mitten durch Jülich und über die Aachener Landstraße (L136) weiter in Richtung Aldenhoven und Schleiden.

Die gesamte Strecke wird nach derzeitigem Stand von 12 bis 17 Uhr komplett gesperrt. Das bedeutet, dass die Strecke mit Fahrzeugen weder befahren noch überquert werden darf. Auch Parkbuchten und Parkstreifen entlang der Strecke sowie der Park&Ride-Parkplatz an der A44 in Aldenhoven sind dann nicht nutzbar.

Die dortigen Autobahnauffahrten auf die A44 werden während der Straßensperrungen nur aus Richtung Dürboslar anzufahren sein. Einwohnern aus Aldenhoven oder Niedermerz wird empfohlen, die Auffahrten in Alsdorf-Hoengen oder Eschweiler-Ost zu nutzen.

Aufgrund der Streckensperrungen müssen großzügige Umfahrungen eingeplant werden, wenn Verkehrsteilnehmer die gesperrte Strecke der Tour de France umfahren wollen oder müssen.

Hier ein Beispiel für eine Fahrt nach Düren. Start ist die Schlossstraße in Jülich:

• Von der Schlossstraße nach Koslar

• Koslar über L14n auf die A44

• Fahrtrichtung Düsseldorf bis Jülich-Ost

• Über B55 in Richtung Bergheim bis Höhe Mersch/Stetternich/Sopienhöhe

• Auf die L264 in Richtung Düren, Jülich (Ost, Süd) etc.

Ein weiteres Beispiel bezieht sich auf eine Fahrt nach Eschweiler bzw. nach Bourheim. Start ist wieder die Jülicher Schlossstraße:

• Von der Schlossstraße nach Koslar

• Koslar über L14n auf die A44

• Fahrtrichtung Aachen bis Alsdorf

• Über L240 in Richtung Eschweiler bis Höhe Hehlrath

• Auf die Alsdorfer Straße in Richtung Jülich (Ost, Süd) etc.

• Über Jülicher Straße und Alden-hovener Straße bis zum Kreisverkehr

• Über L238 in Bourheim rein (Adenauerstraße) bis zur B56.

Radsportfreunden, die das Großereignis nicht in den Ortschaften, sondern auf freier Strecke verfolgen möchten, rät Wilfried Thelen vom Aldenhovener Ordnungsamt, sich einen innerörtlichen Parkplatz zu suchen und von dort eine mehr oder weniger weite Wanderung zur Tour-Strecke zu unternehmen.

Wer näher ran möchte, möge beachten, dass für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge genügend Platz besteht, sonst sei mit dem Einsatz des Abschleppwagens zu rechnen, der überall in Aktion tritt, wo Fahrzeuge den Tour-Ablauf stören oder gefährden.

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