Aldenhoven - Tosender Applaus für Pfarrer Maqua zum Abschied

Tosender Applaus für Pfarrer Maqua zum Abschied

Von: gre
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Bürgermeister Claßen dankte Pfarrer Wilhelm Maqua im Namen der Gemeinde. Foto: Greven

Aldenhoven. Diese Festmesse war ein würdiger Rahmen für die Verabschiedung einer großen Priesterpersönlichkeit. Das priesterliche Wirken von Wilhelm Maqua ging weit über seine Pfarreien St. Johannes Baptist Niedermerz und St. Ursula Dürboslar und auch über das Dekanat Aldenhoven hinaus.

Er war über viele Jahre dessen Dechant. Deshalb hatte man die große Aldenhovener Wallfahrtskirche als Ort der Verabschiedung gewählt, die an diesem letzten Sonntag des Kirchenjahres voll besetzt war. Alle wollten Wilhelm Maqua durch ihre Anwesenheit ein Vergelts Gott sagen – und bei seinem letzten Sonntagsgottesdienst dabei sein, den er mit den Konzelebranten Alfred Bergrath und Heinrich Bongard feierte. Für die Folge hat ihm der Bischof gestattet, die Messen an Werktagen zu lesen, im Übrigen zu konzelebrieren. Pfarradministrator Alfred Bergrath ging in seiner Predigt zum Christkönigsfest auch auf das Wirken von Wilhelm Maqua, der sein Priestertum als Dienen und nicht als Herrschen aufgefasst habe. Er sei stets für alle Menschen zu jeder Zeit da gewesen. „Dein Dienst im Reich Gottes ist vorbildlich gewesen.“ Sein Wunsch „Gott schütze Dich noch viele Jahre Deines Lebens“ wurde mit tosendem Beifall begleitet.

Dank und Gottes Segen waren auch Inhalt der Fürbitten, die von den Vertretern der Pfarreiräte von Niedermerz und Dürboslar sowie der Schützenbruderschaften von Pattern und Dürboslar, deren Präses Wilhelm Maqua ist, vorgebracht wurden. Vor dem Segen hatten die Laudatoren das Wort. Zuerst Bürgermeister Ralf Claßen, der an den Wunsch des damaligen Dechanten Klingen zur Einführung von Wilhelm Maqua als Pfarrer von Niedermerz erinnerte: „Möge das wunderbare Band zwischen Ihnen und Ihrer Pfarre stark werden.“

Das Band sei stark, weil Wilhelm Maqua stets seine Mitmenschen mitgenommen habe. Er habe stets die Nähe zu den Menschen gepflegt. Er sei eine Institution in seiner Gemeinde, und niemand glaube ernsthaft, dass Wilhelm Maqua sich tatsächlich zur Ruhe setze. Das passe nicht zu ihm. Der Bürgermeister, der daran erinnerte, dass die Gemeinde ihm vor einigen Jahren den Goldenen Ehrenring für seine besonderen Verdienste verliehen hat, dankte dem Priester für seine Menschlichkeit.

„Glaube, Hoffnung, Liebe bestimmen ihre Lebensaufgabe.“ Das stellte Margit Sevenich in den Vordergrund ihrer Dankesworte als Vertreterin des Pfarreirates Dürboslar. Er habe Brücken zwischen Menschen gebaut. Sein Wirken habe das Pfarrleben bereichert.

Bezirksbundesmeister Christian Klems bedankte sich bei Wilhelm Maqua namens des Bezirksverbandes, der mit vielen Schützen und Fahnenabordnungen vertreten war. Maqua ist seit 37 Jahren Bezirkspräses. „Wir Schützen können uns keinen Besseren vorstellen, der diese Aufgabe so ausfüllt wie Sie.“ Deshalb bleibt er auch ihr Präses. „Wir brauchen Sie, Ihren Rat, Ihre Verbundenheit mit den Schützen und als Bindeglied zu unseren Idealen Glaube, Sitte, Heimat.“

Für die Pfarre St Johannes Niedermerz dankte Willibert Kieven ihrem Pfarrer, der stets das Johanneswort „Bereitet den Weg des Herrn“ beherzigt habe. Seine Pfarre sei ihm zu unendlichem Dank verpflichtet. Willibert Kieven hatte zuvor noch einen Brief von Bornhofener Patres verlesen, die Pfarrer Maqua für vieljährige Wallfahrten an den Marien-Wallfahrtsort dankten.

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