Torwartfehler kostet Freialdenhoven zwei Punkte

Von: tm
Letzte Aktualisierung:
14386209.jpg
Trainer Winnie Hannes macht kein Hehl daraus, wem er die verlorenen zwei Punkte anlastet – seinem Keeper Ivica Ljubici. Foto: Kròl

Freialdenhoven. So langsam wird es eng für Torhüter Ivica Ljubicic zwischen den Pfosten des Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven. Am vergangenen Wochenende war der Tabellenzweite VfL Alfter zu Gast, am Ende stand es 1:1 (0:0), dank eines Geschenks von Ljubicic.

„Wir haben ein Torwartproblem“, ärgerte sich Trainer Winnie Hannes völlig zu Recht. Kurz vor Ende der Partie hatten die Gäste einen langen Ball in Richtung Strafraum gespielt, der von einem Borussen noch abgefälscht wurde. Der Keeper sah seelenruhig zu, als der Ball die Torauslinie passierte. Beim anschließenden Eckball geriet die Faustabwehr so schwach und kurz, dass der Ball Leonel Kadika im Strafraum vor die Füße sprang. Der bedankte sich und schob zum glücklichen Punktgewinn ein (81.).

Bis dahin waren die Gäste ihrem Anspruch und Tabellenplatz keinesfalls gerecht geworden, auch wenn der Trainer und Ex-Profi Jürgen Kohler das deutlich anders sah. „Wir waren heute die bessere Mannschaft und hatten einige Chancen.“ Gemeint war eine Chance in der 10. Minute, als Bayram Ilk einen Kopfball aus kurzer Distanz nicht verwerten konnte. Danach hatte Alfter zumindest in der ersten Halbzeit keine weitere nennenswerte Möglichkeit.

Packende Zweikämpfe

Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld. Beide Abwehrreihen spielten sehr effektiv, so dass die Zuschauer wohl packende Zweikämpfe im Mittelfeld genießen konnten, Torraumszenen jedoch Mangelware blieben. Einzig Yannick Kuhnke prüfte den Gäste-Keeper einmal gefährlich (20.). Als dann jedoch Gerard Sambou zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Foulelfmeter sicher verwandelte (56.) und nur zwei Minuten später Burim Mehmeti wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz musste, schienen drei Punkte für Freialdenhoven in greifbarer Nähe.

Der VfL Alfter wechselte geschickt und konnte auch den Druck erhöhen, aber Freialdenhoven hielt sehr gut dagegen und erarbeitete sich seinerseits Chancen. „Ich war auch mit unserem Angriff nicht zufrieden“, beschrieb der Trainer Hannes diese Bemühungen. Denn außer einem Lattenknaller von Mark Szymczewski (83.) brachten die Borussen nichts mehr zustande.

„Die Auswechselspieler haben ihr Sache ordentlich gemacht“, konnte sich Hannes nur schwer über den Rest der Mannschaft freuen. Das wiederholte Versagen seines Schlussmannes ärgerte ihn einfach zu sehr.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert