Torsten Chalak bleibt Chef des CDU-Stadtverbandes Linnich

Von: Otto Jonel
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Alwin Dohmen (l.), Achim Grün (3.v.l.), Annette Theissen (4.v.l.), Josef Kremer (5.v.r.), Christian Peters (4.v.r), Jakob Wiesler (3.v.r.) und Gerda Mrohs (2.v.r.) nahmen ihre Ehrung persönlich entgegen. Foto: Jonel

Linnich. Der CDU-Stadtverband Linnich wird für weitere zwei Jahre von Torsten Chalak angeführt. Er wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung mit deutlicher Mehrheit von 44 der stimmberechtigten 51 Parteimitglieder als Vorsitzender wiedergewählt.

Im Beisein von Josef Wirtz (MdL), der den an Berlin gebundenen Thomas Rachel entschuldigte, nahm der alte und neue Vorsitzende die Wahl dankend an.

Geradezu kämpferisch wirkte Chalak in seiner Rede vor der erstaunlich gut besuchten Versammlung im Lokal „Zum Treppchen“ in Tetz. „Die Bürger können sich auf die CDU Linnich verlassen.“ Als würde – abgesehen von der Bürgermeisterwahl – ein wichtiger Wahlkampf zu führen sein, bezog Chalak unüberhörbar bestimmt Position. Beispielsweise in der Windkraftfrage, die in Linnich die Gemüter besonders stark bewegt: „Wir stehen für eine Höhenbegrenzung von 150 Metern und einen maximalen Abstand sowie für einen Grünausgleich unmittelbar vor Ort.“

Um die Stadt auf wirtschaftlich gesunde Beine zu stellen, müsse ausreichende Fläche zur Ansiedlung von Industrie und Gewerbe zur Verfügung gestellt werden. Chalak bekräftigte allerdings auch den Schulterschluss aller Parteien im Linnicher Stadtrat beim Integrierten Handlungskonzept (IHK). Es gehe hierbei um die Förderung der Stäken des Stadt. Aber: „Wir wollen Linnich als Ganzes weiter entwickeln“, stemmte sich Chalak gegen eine Zentralisierung und Fokussierung ausschließlich auf Linnich-Stadt. Die Ortschaften dürften über die ehrgeizigen Pläne für die Kernstadt nicht vergessen werden,

Mit der beinahe komplett erneuerten Ratsfraktion habe die CDU einen Generationswechsel vollzogen. In diesem Zusammenhang sprach Chalak auch die Neugründung der Jungen Union an, die sich sehr gut entwickle. Um stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, kündigte der Vorsitzende eine wahre Medienoffensive an. Mit neuer Homepage, einem Facebook-Auftritt und öffentlichen Vorstandssitzungen will die Linnicher CDU auch als Gesprächspartner im öffentlichen Raum punkten .

Schon wahlkämpferisch mit Blick auf die Landtagswahl 2017 gab sich Landtagsabgeordneter Josef Wirtz. Er fällte ein vernichtendes Urteil über das „Eckpunkte-Papier Strommarkt“ von Wirtschaftsminister Gabriel. „Die heimische Braunkohle wird noch viele Jahre als Brückentechnologie gebraucht.“ Ohne Not und ohne sich zuvor an einen Tisch zu setzen, habe Gabriel auf einen noch unverzichtbaren Bereich der Energiewirtschaft einen Schuss aus der Hüfte abgegeben.

Hart ging Wirtz mit der Landesregierung ins Gericht beim Thema Bewältigung der Flüchtlings- und Asylbewerberaufnahme. „Es kann nicht sein, dass die Kommunen die Hauptlast der notwendigen Hilfe tragen.“ Der Regierung von Hannelore Kraft warf er vor, im Gegensatz zu anderen Bundesländern die vom Bund gewährte Unterstützung zur Finanzierung der Flüchtlingsaufgaben nicht komplett, sondern nur zur Hälfte an die Kommunen weitergegeben zu haben.

Seite an Seite nahmen Vorsitzender Chalak und Landtagsabgeordneter Wirtz die Ehrung langjähriger Parteimitglieder vor. Persönlich nahmen ihre Urkunden und ein kleines Präsent sieben der Geehrten entgegen, und zwar Christian Peter (50 Jahre), Gerda Mrohs, Annette Theisen, Alwin Dohmen. Josef Kremer (40 Jahre), Achim Grün und Jakob Wiesler sind seit 25 Jahren Mitglied.

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