Titzer Wahlkreis-„Kuchen“ ist neu zugeschnitten

Von: hfs.
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Titz. Wenn die Titzer Bürger bei der nächsten Kommunalwahl im Jahre 2014 ihre Vertreter für den Titzer Rat wählen, dann geschieht dies wie zuletzt im August 2009 in insgesamt 13 Wahlbezirken. Lediglich in zwei Wahlbezirken gibt es andere Zuschnitte.

So votierten im Wahlausschuss die Mitglieder für den Verwaltungsvorschlag. Der sieht vor, dass der Wahlbezirk 7 – bisher Mündt/Opherten und einige Straßen in Titz – sich nunmher zu Titz IV sowie Spiel/Sevenich gruppiert. Der bisherige Wahlbezirk 9 (Kalrath/Ameln I) wird zu Mündt/Opherten sowie Jackerath II.

Notwendig geworden war die Veränderung der Wahlbezirk-Zuschnitte durch die Veränderungen der Einwohnerzahl in der Ortschaft Jackerath, in der es bisher nur einen einzigen Wahlbezirk gab. Soweit wie möglich sollen, so die Empfehlung im Kommunalwahlgesetz, ortsteilübergreifende Wahlbezirke möglichst vermieden werden. Das ist zwar zulässig, kann aber, wie aktuell im Falle Titz, zu Verschiebungen führen, womit eine repräsentative Verteilung der Ratsmandate und somit die Struktur eines Gemeinderates zu Ungusten einzelner Ortschaften nicht mehr gewährleistet ist.

Aktuell stellt die Ortschaft Titz nun vier Mitglieder im aktuellen 26-köpfigen Gemeinderat, was einem Prozentanteil von 15,4 entspricht. Denn nach der Rückgabe eines direkt errungenen Mandats (Gregor von Contzen, W.I.R.) und durch das Nachrücken einer Nachfolgerin aus Opherten (Birgit Hüls) hat sich nunmehr die Zahl der unmittelbar in den drei Titzer Wahlbezirken gewählten Gemeindevertreter auf zwei verringert. Obwohl, so die Verwaltung, der Anteil der Gesamtbevölkerung im Kernort Titz mit 29,5 Prozent nahezu doppelt so hoch ist.

Ausgehend von dieser Problemlage hatte die Verwaltung den Kuchen neu aufgeteilt. Geschaffen wurden mit dem neuen Wahlbezirkszuschnitt 13 Segmente, die annährend vergleichbare Einwohnerzahlen aufweisen.

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