Titzer Spitzen bügeln Lapsus aus

Von: ptj
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Die ersten Drei auf dem Siegertreppchen: Jahresvereinssieger wurde Dieter Wolff (Bildmitte), Zweiter Heinz Hilgers (l.) und Dritter Udo Schmitz, dessen Siegerpose Vereinsvorsitzender Hans-Joachim Wolfram in Schmitz‘ Abwesenheit übernimmt. Foto: Jagodzinska
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Titz. Stolz blickte der Skatclub „Titzer Spitzen“ bei seiner Jahreshauptversammlung im „Haus Buchholz“ auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Nach dem Abstieg beider Mannschaften 2015 sind beide 2016 wieder aufgestiegen und haben somit den „Lapsus wieder wettgemacht“.

Die erste Mannschaft erzielte insgesamt 36 216 Punkte und stieg von der Verbandsliga Neuss in die Landesliga auf; die Zweite errang 30 424 Punkte und verabschiedete sich aus der Bezirksliga zugunsten der Verbandsliga. Die Tatsache, dass die „Spitzen“ nun auf „ein schwieriges Spieljahr“ blicken, vermochte ihre Freude über den Erfolg nicht zu mindern.

Spitzenspieler

Vereinsintern stand Dieter Wolff mit 1685,50 Schnittpunkten ganz oben auf dem Siegertreppchen, dicht gefolgt von Heinz Hilgers, der 1674,56 Punkte erreichte. Seit Jahren wetteifern die beiden um Platz 1 und wechseln sich in ungleichmäßigen Abständen als Spitzenreiter ab. Wolff steckte nunmehr seine 17. Verbandsnadel ans Revers. Drittplatzierter wurde Udo Schmitz mit 1554,09 Punkten.

Die „Spitzen“ beklagen den Tod ihres Kassierers Heinz Peters, dessen Amt nunmehr Geschäftsführer Dietmar Lobe mit übernimmt, was die turnusmäßigen Neuwahlen bestätigten. Einstimmig bestätigt wurden auch Vorsitzender Hans-Joachim Wolfram und Spielwart Dieter Wolff.

Beim Titzer Skatclub sind 15 Mitglieder gemeldet, darunter ein Neuzugang aus Tetz. Trotz der anscheinend niedrigen Mitgliederzahl betonte Wolff: „Wir sind einer der größten Vereine“ im Verband. Letzterer feiert im Übrigen im laufenden Jahr sein Goldjubiläum.

Weil der Titzer Skatclub „mehr Ausgaben als Einnahmen“ verzeichnete, wurde der Mitgliedsbeitrag mit einer Erhöhung von 10 auf 20 Euro pro Jahr verdoppelt. „Wir wollen keine großen Reichtümer, aber Startgelder und Antrittspauschalen bezahlen können und ein bisschen flüssig in der Kasse sein“, begründete Lobe die notwendige Erhöhung, die schon im Vorjahr ins Auge gefasst worden war.

Bewährter Spielmodus

Das Abreizgeld pro verlorenem Spiel beträgt weiterhin einen Euro und geht in die Kasse. Der Preisskat-Einsatz von fünf Euro wird ausgespielt. Der Spielmodus 40 Spiele am Vierertisch und 30 Spiele am Dreiertisch „hat sich bewährt“ und bleibt unverändert, genauso wie die Anfangszeit der Spielabende. Diese finden gewöhnlich am ersten und dritten Donnerstag des Monats jeweils um 19 Uhr statt. Abgelehnt wurde ein Vorschlag aus der Versammlung, nach der ein Fahrer, der Mitspieler zu Verbandsspieltagen in seinem Auto mitnimmt, von letzteren Spritgeld bekommt. Nach Abarbeitung der Regularien nahmen die „Spitzen“ wieder ihre Karten zur Hand und wünschten sich hoffnungsfroh „Gut Blatt“.

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