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Titzer SPD startet selbstbewusst in den Wahlkampf

Von: hfs.
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Keine Änderungen an der Spitze des SPD-Ortsvereins Titz: Geschäftsführer bleibt Johannes Vaehsen (r.), Vorsitzender Fred Schüller (2.v.l.). Der Landtagsabgeordnete Peter Münstermann (2. v. r.) gratulierte auch Wolfgang Müller (l.) zur Wahl als SPD-Kreistagskandidat.

Rödingen. Der SPD-Ortsverein Titz-Rödingen setzt weiterhin auf seine altbewährten Kommunalpolitiker im Vorstand. Auf der Mitgliederversammlung wurden dem Vorsitzendem Fred Schüller und dem Geschäftsführer Johannes Vaehsen das einstimmige Vertrauen ausgesprochen.

Mit Peter Münstermann konnten die Genossen in der Rödinger Gaststätte „Zur Eiche“ ihren Landtagsabgeordneten begrüßen. der nicht nur als Versammlungsleiter gewonnen werden konnte, sondern auch als Intimus von Schüller gilt. So war es denn nicht verwunderlich, dass Münstermann dem im Verlauf der harmonischen Versammlung zum Bürgermeisterkandidaten gewählten Schüller seine volle Unterstützung zusagte.

„Ich bin Landtagsabgeordneter in zehn Kreiskommunen, in keiner kandidiert ein Genosse für das Amt des Bürgermeisters. Du hast meine vollste Unterstützung“, betonte der Gast aus Langerwehe. Er brachte zügig die anstehenden Regularien über die Bühne und konnte allen angetretenen Kandidaten zur einstimmigen Wahl gratulieren konnte.

Es waren Fred Schüller als Vorsitzender, Wolfgang Müller als Stellvertreter, Johannes Vaehsen als Geschäftsführer, dessen Stellvertreter Artur Faulhammer sowie Kassiererin Sigrid Appenzeller.

Als Beisitzer sprach sich die Versammlung für Inge Gilles, Hubert Becker, Thomas Lessenich, Hans-Willi Gilles, Tim Breuer, Hubert Moll und Kenny Schüller aus. Als Revisoren erhielten Walther Mülheims und Hans-Dieter Herf das Vertrauen der Mitglieder.

Letzterer hatte vor den Wahlen Kassiererin Appenzeller eine ordnungsgemäß geführte Finanzverwaltung bescheinigt und eine Entlastung empfohlen. Dem folgte die Versammlung einstimmig, die anschließend auch Wolfgang Müller zum künftigen SPD-Kreistagskandidaten wählte.

Der versprach einen „intensiven Wahlkampf mit Nähe zum Bürger“. Er nannte als künftige Betätigungsfelder den Ausbau eines Gewerbegebietes Jackerath und eine Verbesserung der Infrastruktur, besonders für ältere Mitbürger. Dass er den Sprung in den Kreistag nur schaffen kann, „wenn ich das Direktmandat hole“, dies ist Müller klar. „Aber wenn man antritt, dann will man auch gewinnen“, sagte er selbstbewusst.

Dass man selbstbewusst in den Wahlkampf gehen wird, dies hob auch Geschäftsführer Vaehsen hervor. Er blickte kurz auf die zurückliegende Wahlperiode zurück und machte deutlich, dass die SPD bei 90 Prozent aller Entscheidungen im Gemeinderat beteiligt gewesen sei. Auch wenn am Anfang die Zusammenarbeit mit der neuen W.I.R.-Fraktion schwer gewesen sei, „wir haben immer einen gemeinsamen Nenner mit allen im Rat vertretenen Parteien gesucht“.

Was auch jetzt auch auf die CDU zutreffen würde. „Aber dies ist erst möglich geworden, nachdem es dort in der Fraktion einen Wechsel gegeben hat“, spielte Vaehsen auf die Ablösung des Fraktionsvorsitzenden Helmut Paar an, der von Robert Holzportz beerbt worden war.

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