Titz - Titzer Kinder stürmen das Spieleland

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Titzer Kinder stürmen das Spieleland

Von: ptj
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Kleine Theateraufführung in der Aula der Primusschule setzt um, was die Ferienkinder fünf Tage lang erlebt haben. Foto: Jagodzinska

Titz. In bester Laune setzte die Theatergruppe der 22. Titzer Ferienspiele auf der Bühne der Primusschule um, was 60 Kinder von sechs bis zwölf Jahren mit dem 20-köpfigen Betreuerteam unter dem Motto „Kunterbunt geht’s rund“ erlebt hatten.

Je ein Kind informierte die Gäste in der voll besetzten Aula durch einen handgeschriebenen Zettel über den Wochentag. Je ein Duo moderierte, und der Rest der Theatergruppe brachte die Szene spielerisch zum Ausdruck, die ein eingespielter Song treffsicher untermalte. So tobten Kids zum Song „Die perfekte Welle“ mit Bällen über die Bühne. „Die Pirateninsel hat uns vor der Welle gerettet“, beschrieb das Moderatorenduo die Handlung.

Ins Hallenbad

Am Montag hatten die Ferienspielkids nämlich das Titzer Hallenbad besucht. Der Bau bunter hölzerner Vogelhäuschen stand am Dienstag auf dem Plan. Die Bausätze wurden durch eine Sammelaktion beim Spieler Schützenfest und eine Spende der St.-Gereon-Schützen finanziert. In der spielerischen Umsetzung mit zwei moderierenden „Holzmicheln“ standen die bunten Farben im Vordergrund, begleitet vom passenden Lied „Der Holzmichel“. Ein Besuch im „Bubenheimer Spieleland“ folgte am Mittwoch. Donnerstags standen eine Olympiade und die Vorbereitung des Theaterstücks auf dem Plan. Freitag wurde das große Abschlussfest mit (Groß-)Eltern und Freunden vorbereitet.

Nach dem gemütlichen Beisammensein mit kühlen Getränken am Grill fanden die Ferienspiele mit Nachtwanderung, Kissenschlacht und gemeinsamer Übernachtung in der Turnhalle ihren fulminanten Höhepunkt. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen trennten sich die Teilnehmer.

„Wo war es denn am schönsten?“, wollte Schirmherr Wilhelm Hintzen bei der Abschlussfeier am Freitag wissen. „Im Bubenheimer Spieleland“, sagten viele. „Nein, Schwimmen war schöner“, meinten andere. „Noch schöner war das Vogelhausbauen“, fanden weitere Ferienspielkids.

Zahlreiche Dankesworte wurden formuliert: An den Schirmherrn, Gemeinde und Bürgermeister, das Betreuerteam um Willi Hompesch, Hausmeister Christoph Floß und die „Kochfrauen“, die jeden Mittag ein schmackhaftes Essen auf den Tisch brachten. Erwähnenswert ist die Verjüngung des Helferteams „bis in die dritte Generation“. Die Enkel übernahmen, was die Großeltern einst begonnen hatten. Demnach ist „Hilfsbereitschaft vererbbar“, wie Bürgermeister Jürgen Frantzen es ausdrückte.

Vorbildcharakter hatte die spontan beschlossene Teilnahme dreier afghanischer Flüchtlingskinder an der rundherum gelungenen Ferienmaßnahme.

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