Titzer Gemeinderat: Planung der Brücken wird neu überdacht

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:

Titz. Knapp 30 Minuten benötigte der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen, um die jüngste Ratssitzung der Gemeinde über die Bühne zu bringen. „Ich glaube, wir gehen demnächst in die Ausschuss-Sitzungen”, meinte einer von drei Zuschauern beim Herausgang. „Denn da bekommen wir mehr Diskussionen mit.”

Was den Tatsachen entspricht, denn in den jeweiligen Fachausschüssen wurde, so der Bürgermeister, gute Vorarbeit geleistet, so dass durchweg einstimmige Beschluss-Empfehlungen an den Rat abgegeben wurden. So zum Beispiel um die beiden Brückenbauwerke in Müntz und Hompesch, über die im Zuge des Ausbaus der Kreistraße 5 die Umleitung zur Ortschaft Hasselsweiler geführt wird. Nach der Vorstellung im Bauauschuss lehnte dieser beide Planungen „als überteuert” ab, votierten für eine billigere Variante, die trotzdem ihren Zweck erfüllt.

Diese Auffassung vertrat auch der Rat und verwies die Planungen zur Überarbeitung an die mit der Durchführung der Baumaße betraute Gemeindeentwicklungs- und Dienstleistungsgesellschaft der Gemeinde Titz zurück. Von einem von Bürgermeister vorgelegten Zwischenbericht über die angestrebte interkommunale Zusammenarbeit der Städte Linnich und Jülich sowie der Gemeinde Aldenhoven zeigten sich die Ratsmitglieder angetan und nahmen diesen wohlwollend zur Kenntnis.

Satzung für Werbeplakate

Einstimmig beschlossen wurde die neue Sondernutzungssatzung der Gemeinde. Diese sieht auf Antrag der SPD-Fraktion vor, dass einerseits außer Verwaltungsgebühren keine Sondernutzungsgebühren erhoben werden. Andererseits werden die Bedingungen für das Aufstellen und Anbringen von Plakaten und Werbeträgern in der Satzung gesondert aufgeführt.

Die anstehende Tagesordnung musste um einen Punkt erweitert werden. Denn kurz zuvor hatte der nach dem Austritt aus der W.I.R.-Fraktion fraktionslose Dieter Riemenschneider aus Hasselsweiler seinen Vorsitz im Ausschuss für Jugend, Kultur, Soziales, Schule und Sport mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Gründe dafür nannte er öffentlich nicht. Da die W.I.R das Benennungsrecht für diesen Ausschussvorsitz hat, wurde Stephan Maaßen, gleichzeitig auch stellvertretender Parteivorsitzender der Gruppierung, als Nachfolger benannt.

Eine Wahl durch den Gemeinderat bedurfte es dafür nicht, denn es gilt in einem solchen Fall das so genannte Zugriffsverfahren, das bei einer konstituierenden Sitzung auf Grund des Wahlergebnisses festgelegt wird.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert