Titz schöpft mehr aus eigenen Quellen

Von: hfs.
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„Hier geht es lang“, deutet Bürgermeister Frantzen die Richung an, in die die neue Wasserversorgungsleitung gezogen wird. Foto: hfs.

Titz. „Wir wollen zukünftig Herr des eigenen Verfahrens sein.“ Das sagte der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen, als er am Freitag mit Vertretern der ausführenden Firma, des Architekturbüros, Ratsmitgliedern und dem Leiter des Wasserwerks, Michael Dahlem, den symbolischen Startschuss zum Beginn einer Baumaßnahme tätigte, die die Gemeinde noch bis Ende des Jahres beschäftigen wird.

Saniert und erneuert wird die Wasser-Versorgungsleitung zwischen Titz und Gevelsdorf beziehungsweise Gevelsdorf und Ralshoven. Durch die soll spätestens ab Herbst diesen Jahres eigenes Wasser fließen. Bisher wurden die Bewohner mit Fremdwasser versorgt.

Doch damit ist dann Schluss. „Dann werden wir unsere eigenen Brunnenrechte vermehrt in Anspruch nehmen“, sagte Frantzen. Möglich wird dies durch die komplette Ertüchtigung des eigenen Wasserwerks, die bereits im März 2015 abgeschlossen wurde. Jetzt geht es in die Erde, seit dieser Woche wird die rund drei Kilometer lange Leitung zwischen dem Werk und Gevelsdorf erneuert, wobei rund 1,1 Kilometer im Spülbohrverfahren vonstatten gehen. Gleichzeitig mit eingebracht werden Leerrohre für die Breitbandversorgung. In offener Bauweise erfolgt dann die Strecke bis Ralshoven, die noch aus den 1950er Jahren stammt.

Rund 783.000 Euro lässt sich die Gemeinde die Sanierung kosten. Dass die Versorgungssicherheit auf Dauer gewährleistet ist, betonte Frantzen nachdrücklich. Der „Masterplan“ sieht zudem vor, dass in den kommenden Jahren auch die Orte Spiel, Ameln und Rödingen mit neuen Versorgungsleitungen „bestückt“ werden. Außerdem wird die Hauptschlagader der Titzer Wasserversorgung, der Werksausgang aus dem Jahre 1915, erneuert.

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