Titz schmettert Karnevalslieder

Von: bro
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Norbert Schiffer bedient seine Gäste im Café am Spritzenhaus hinter der Theke. Foto: Laura Broderius

Titz. „Ein Treffpunkt für alle“ ist das Motto des Titzer „Café (… und mehr) am Spritzenhaus“. Denn mehr als ein Café ist es allemal: Inhaber und Ortsvorsteher von Titz, Norbert Schiffer, scheut keine Mühe, sein Café so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Mit Dart- und Kickerturnieren, Fußballabenden mit Live-Übertragung, Live-Musik, dem „Strickcafé“ oder dem klassischen Kaffeeklatsch am Sonntagnachmittag ist für jeden was dabei.

So auch bei seiner neuen Idee „Titz singt“ – eine Art Karnevals-Songcontest. 22 neue Karnevalslieder der Session wurden vorgestellt und die Leute sangen mit Textbuch mit. Am Schluss wählten alle ihr persönliches Gewinnerlied mit einem Stimmzettel. „Dä Plan“ von „Querbeat“ machte den ersten Platz. „Sing mit mir“ von den „Höhnern“ schaffte es auf den zweiten, „Loss mer springe“ von „Kuhl un de Gäng“ auf den dritten.

„Die Titzer sind halt Karnevalsjecke“ begründet Schiffer seine Idee. Wenn die kleine Veranstaltung gut ankommt, will er das in den darauffolgenden Jahren wiederholen. Der Menge der Besucher nach zu urteilen sah es jedenfalls sehr danach aus.

Arne Hohmann, Frank Schmitz und Marco von Wirth halfen ihm bei der Vorbereitung und Technik, und von Wirth moderierte die verschiedenen Lieder an und stellte die Bands jeweils kurz vor. „Neben einigen alten Hasen wie die Höhner, Kasalla, Cat Ballou, Brings oder Paveier sind auch viele neue, unbekanntere Karnevallsbands dabei“, erklärt von Wirth. Dazu gehörten beispielsweise „Zwei Hilije“, „LAX“ oder „Fiasko“.

Viele ließen es sich nicht nehmen, den Anlass zu nutzen, ihre gute Laune auszupacken und lautstark mitzusingen oder in ausgelassenes Geplauder mit den Dorfkollegen zu verfallen - genau die Dorfgemeinschaft, die Schiffer mit dem Café erreichen wollte.

Als Treffpunkt von nebenan, der fußläufig für alle Titzer gut zu erreichen ist, hat Norbert Schiffer sich und seiner Frau mit dem „Café am Spritzenhaus“ einen Traum erfüllt. Als Ortsvorsteher, Vorsitzender des Geschichtsvereins und der Vereinigten Vereine Titz weiß er, was es an gemeinschaftlichem Angebot in der Umgebung gibt. Eine Art Treffpunkt für jedermann war eines der Dinge, die noch fehlten. „Wenn die Vereine eine Veranstaltung machen, dann achte ich darauf, nicht gleichzeitig auch etwas zu organisieren. Schließlich will ich ja keine Konkurrenz entstehen lassen“, hebt Schiffer hervor.

„Titz singt“ wird nicht seine letzte Idee bleiben. Eine Aktion mit dem Projekt „Seniorengerechtes Wohnen“ auf dem ehemaligen Silo-Grundstück in Titz hat er bereits im Auge. „Ich habe da mit einer Mitarbeiterin gesprochen. Wir überlegen, einfach mal ein paar Senioren zum Kaffee und Kuchen herzuholen. Das wäre vielleicht mal eine schöne Abwechslung“, plant er.

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