Tischtennis: TTC Jülich möchte seine Heimserie ausbauen

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Bei der Ball-Hypnose beobachtet: Hermann Mühlbach gehört zu den Profis, mit denen TTC-Manager Arnold Beginn für Sonntag nach dem Spiel gegen Grenzau II Vertragsverhandlungen geplant hat. Foto: Kròl

Jülich. Auf dem Papier ist die Partie eine glasklare Sache, wenn am Sonntag um 14.30 Uhr der daheim noch ungeschlagene Zweitliga-Spitzenreiter TTC Indeland Jülich in der Nordhalle an der Berliner Straße „Schlusslicht“ TTC Zugbrücke Grenzau II empfängt.

Entsprechend „unaufgeregt“ blickt TTC-Manager Arnold Beginn der Begegnung entgegen, der sich noch Verhandlungen mit einigen Spielern für die nächste Saison anschließen werden, die aus seiner Sicht offenbar größere Spannung versprechen.

Wenn die Vorzeichen nicht täuschen, wird das Team sein Gesicht vor der kommenden Spielzeit mehr oder weniger stark verändern, egal, in welcher Liga auch immer die Indeländer künftig spielen werden.

Das mag am Sonntag auch Auswirkungen auf das sportliche Auftreten des Zweitligisten haben, der diesmal ohne Martin Allegro auskommen muss. Der Nachwuchsmann geht für Belgien bei den Katar Open an den Start und wird bereits am Sonntag Vormittag den Flieger gen Golfstaat besteigen.

Dafür steht wieder Peter Sereda bereit, der schon heute die 2. Herren der Indeländer beim Auftritt in der NRW-Liga verstärken wird.

Beim Hinspiel im Westerwald zum Saisonstart feierten die neu formierten Herzogstädter dank eines knappen 6:4-Erfolges noch einen einigermaßen holprigen Saisonstart. Im weiteren Saisonverlauf trumpfte namentlich das obere Paarkreuz der mit jungen Spielern besetzen Schützlinge von Grenzaus Cheftrainer Marco Wagner auf, wo mit Alberto Mino und Junioren-Nationalspieler Jörg Schlichter außerdem ein durchsetzungsstarkes Doppel gemeldet ist.

Den starken Auftritten „oben“ stehen jedoch im unteren Paarkreuz mit Luka Fucec und Maikel Sauer stets unübersehbare Schwachstellen gegenüber, die dazu geführt haben, dass der Aufsteiger in der Liga keinen Fuß gefasst hat und Kopf an Kopf mit Frickenhausen gegen den Abstieg kämpft.

Zuletzt aufhorchen ließ die Zweitvertretung des Bundesligisten, wo Spieler aus der Zweitvertretung ebenfalls Einsatzzeiten bekamen, beim unerwarteten Heimerfolg gegen Borussia Dortmund zum Start der Rückrunde. Der erste Sieg war dem TTC Zugbrücke Anfang Oktober daheim gegen den 1. FC Köln gelungen.

Gleichwohl warnt Manager Beginn pflichtschuldig seine Spieler: „Bloß nicht unterschätzen“, gibt der erfahrene Manager als Losung aus, um irgendwelchen Schlendrian gar nicht erst aufkommen zu lassen. So vertrauen die Indeländer insbesondere auf ihren Heimnimbus.

Diese Serie soll am Sonntag mit einem weiteren Sieg ausgebaut werden, wünscht sich Arnold Beginn, der als Ausgang der Partie einen 6:3-Erfolg tippt.

Damit würden die Gastgeber auf jeden Fall ihren „Platz an der Sonne“ verteidigen, auch wenn Bad Königshofen an Position zwei derzeit mit zwei Partien im Hintertreffen liegt. Das Rückspiel um den Titel wird übrigens am Samstag, 11. März, um 19 Uhr in der Elmar-Harren-Halle in Würselen ausgetragen.

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