Jülich - Tischtennis: Manager Beginn mahnt einen Generationswechsel an

Tischtennis: Manager Beginn mahnt einen Generationswechsel an

Von: Kr.
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Ehrungen und Neuwahlen standen bei der Jahreshauptversammlung des TTC Indeland auf dem Programm. Foto: Kròl

Jülich. Beim TTC Indeland Jülich ist die Welt in Ordnung. „Es läuft alles rund“, versicherte Präsident Reinhold Küven bei der Jahreshauptversammlung des Tischtennisclubs im Vereinsheim in der Jülicher Stadthalle. Kurz ließ er die vergangenen beiden Jahre Revue passieren und dankte allen, die sich in vielfältiger Weise für den Verein engagieren.

229 Mitgliedre zählt der Verein genau, davon sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche. Fünf Senioren- zwei Damen und zehn Jugendmannschaften hat der Club zurzeit gemeldet und einziger Wermutstropfen war wohl die Auflösung des Mädchenspielbetriebs im Kreis Düren. Dadurch konnten die beiden Mädchenteams nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen.

Die jungen Tischtennisspielerinnen wurden zum Teil bei den Schülermannschaften gemeldet oder im Seniorinnenbereich eingesetzt. Sowohl Reinhold Küven als auch Jugendwart Michael Küven bedauerten dies sehr. Ein Dank des Vorsitzenden galt zudem Jugendtrainer Miro Broda, der hervorragende Arbeit leistet. „Viele Spieler, die heute in den Seniorenmannschaften agieren, kommen aus unserer eigenen Jugend“, freute sich Küven.

Über den Stand der einzelnen Mannschaften in den verschiedenen Spielklassen berichtete Sportwart Patrick Küven. Die erste Mannschaft rangiert in der 2. Bundesliga derzeit auf Platz fünf. Die zweite Mannschaft steht ohne Niederlage in der Verbandsliga auf Platz eins, die dritte Mannschaft hält den vorletzten Platz der Landesliga und die vierte hat in der 1.Kreisklasse den Klassenerhalt schon sicher. Die fünfte Herrenmannschaft spielt in der Hobbyrunde.

Bei den Damen steht die erste Mannschaft auf Platz sechs der Verbandsliga und die zweite Mannschaft auf Platz vier der Bezirksklasse. Da in den vergangenen zwei Jahren ein Umbruch innerhalb der Mannschaften stattgefunden hatte und vieles sich neu sortieren musste, war Sportwart Küven mit der derzeitigen Situation sehr zufrieden.

Jugend ist das Aushängeschild

Hervorragende Ergebnisse vermeldete Michael Küven aus dem Jugendbereich. Mit acht Meistertiteln, drei Pokalsiegen, 17 Einzeltiteln auf Kreisebene und drei auf Bezirksebene ist der TTC im Jugendbereich der erfolgreichste Verein im Verband Mittelrhein. 38 junge Spieler sind zurzeit für den Spielbetreib gemeldet, manche von ihnen treten zudem im Seniorenbereich an. Demnächst kann auch eine Bambini-Mannschaft gemeldet werden.

Der Dank des Jugendwartes galt bei dieser Gelegenheit auch den Eltern und all jenen, die sich als Fahrer zu den Spielen zur Verfügung stellen. Präsident Reinhold Küven erklärte bei dieser Gelegenheit: „Jugendarbeit kommt bei uns an erster Stelle“. Er dankte außerdem seinem Gerätewart Horst Lindner und Kassierer Detlef Fuchs, dem die Kassenprüfer eine einwandfreie Arbeit bestätigten.

Einstimmig fielen die Ergebnisse bei den anstehenden Neuwahlen aus. Komplett wurde der Vorstand mit Präsident Reinhold Küven, seinem Stellvertreter Frank Lenzen, Geschäftsführerin Andrea Coslar-Heinrichs, Kassierer Detlef Fuchs Sportwart Patrick Küven, Gerätewart Horst Lindner und Pressewart Michael Küven wieder in ihren Ämtern bestätigt. Außerdem bestätigte die Versammlung Michael Küven, der bereits von den Jugendlichen gewählt worden war, im Amt des Jugendwartes.

Doch trotz aller Harmonie fand Ehrenpräsident Arnold Beginn auch einige kritische Worte. Zu viel Arbeit, so meinte er, laste auf zu wenigen Schultern. Außerdem müsse man bedenken, dass die Verantwortlichen beim TTC auch immer älter werden und forderte deshalb die Mitglieder auf, sich in der Vorstandsarbeit zu engagieren und die Nachfolgerfrage anzugehen.

Nicht zuletzt standen bei der Jahreshauptversammlung Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. 20 Jahre gehören Daniel Frauenrath, Daniel Halcour und Guido Hartkopf dem TTC an, Olaf Gierkens sogar 30 Jahre.

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