Tischtennis: Indelands Mitte ist jetzt eine echte Macht

Von: Antonius Wolters
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Hermann Mühlbach (v.r.) und Gianluca Walther steuerten im Doppel und Einzel insgesamt vier Punkte zum 9:4-Erfolg der Indeländer gegen Borsum bei, sehr zu Freude von Trainer Johannes Dimmig. Foto: Wolters

Jülich/Brühl. Mit dem 9:4-Erfolg über die Tischtennis-Sportvereinigung Borsum ist der TTC Indeland optimal in die Rückrunde der 2. Tischtennis-Bundesliga gestartet, wo mit jetzt 12:8-Punkten Tabellenplatz fünf mit Anschluss nach oben gefestigt worden ist.

Den Jülichern blieb dabei der Nimbus treu, dass „Heimspiele“, die der Verein in Brühl-Vochem austrägt, auch gewonnen werden. Da die Partie gegen Borsum nicht zu verlegen war und die heimische Nordhalle mit der Austragung des 20. Sparkassen-Hallencup belegt war, machten die Indeländer wie in der Vorsaison aus der Not eine Tugend und bescherten rund 100 Zuschauern in der Sporthalle an der Grundschule Vochem hochklassiges Tischtennis.

Gianluca Walther, der aus dem Brühler Stadtteil stammt, war bei diesem Heimspiel der speziellen Art natürlich besonders motiviert und steuerte im Einzel und Doppel an der Seite von Hermann Mühlbach jeweils einen Punkt zum Sieg bei.

Eklatant wirkte sich das Übergewicht des mittleren Jülicher Paarkreuzes aus, wo Mühlbach und sein Kumpel Dmytro Pysar alle Einzel gewannen.

Positiv macht sich auch die Hochstufung von Lauric Jean bemerkbar. „Lauric kann durch sein aggressives Spiel mehr ausrichten“, bescheinigt TT-Trainer Johannes Dimmig dem Belgier, dass er beim neuen belgischen Nationaltrainer seine Rückhand enorm verbessert hat. Während er im ersten Einzel gegen den Rumänen Szöcs trotz 2:0-Satzführung am Ende noch den kürzeren zog, drehte er im Schlüsselspiel gegen Jan Zibrat einen Rückstand und siegte am Ende mit 3:2-Sätzen.

Als Spätstarter im neuen Jahr erwies sich Jülichs Nr. 1 Trinko Keen, der an der Seite von Dmytro Pysar zwar das Eingangsdoppel glatt mit 3:0 gewann, jedoch die Einzel gegen Zibrat (1:3) und Szöcs (0:3) mehr oder weniger sang- und klanglos versiebte.

Am Ende siegten die Indeländer dennoch klarer als erwartet und nahmen damit erfolgreich Revanche gegen die heimstarke TTS Borsum, die den Saisonauftakt gewonnen hatte. „Das Ergebnis ist gut fürs Selbstvertrauen“, bilanzierte Trainer Dimmig, der erst am 23./ 24. Februar mit seinen Schützlingen beim SV Siek und Hertha BSC Berlin aktiv ist, wenn ein Doppelspieltag auf dem Plan steht. Der werde, so Dimmig, ohne Trinko Keen absolviert, der sich die Reisestrapazen nicht antun wolle. Ohne die Nr. 1 steht der Mannschaft dann ein echter Härtetest bevor, die indes in Berlin punkten will.

Zur Krönung des rundum gelungenen Tages wurden die Herzogstädter vom TTC Blau-Weiß Brühl-Vochem, für die Dimmig im übrigen als Spieler in der Regionalliga aktiv ist, zum Essen eingeladen.

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