Tiefs über dem Park

Von: ojo
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Jülich. Die magische Zahl heißt 9003. So viele Besucher braucht der Jülicher Brückenkopf-Park, um im Zahlenvergleich mit dem Vorjahr gleichzuziehen. Ob das im laufenden Monat gelingen wird, ist fraglich.

Bislang hat sich der Juni nur an einigen wenigen Tagen als ausgesprochen publikumsfreudig erwiesen. „Es ist und bleibt unser Knackpunkt: Wir sind nun mal vom Wetter abhängig.“ Mit einem tiefen Seufzer bringt der stellvertretende Geschäftsführer der Brückenkopf-Park GmbH, Hajo Bülles, den bestimmenden Faktor auf Punkt. Als Freizeitanlage ohne Dach bestimmen Azorenhochs und Islandtiefs, ob es an den Kassenhäuschen brummt oder allenfalls tröpfelt.

Bestes Beispiel war das Epochenfest über Pfingsten: Am Sonntag bei schönem Wetter wollten 8557 Besucher Römer, Wikinger, Ritter & Co. in ihren Zeltlagern erleben. Am Montag, bei kühler Witterung kamen lediglich 1037 Besucher – an einem Tag, an dem der Park mit mindestens 5000 gerechnet hätte.

Dass 2013 gegenüber dem ohnehin schon nicht berauschenden Ergebnis von 2012 ins Hintertreffen geraten ist, gibt den Park-Oberen allerdings keinen Anlass zur Depression. „Der Park hat seinen Stellenwert, und bei schönem Wetter nutzen ihn viele Besucher“, hegt Bülles keinen Zweifel am Konzept.

Das Minus von 372 Dauerkarte hofft der Park noch durch den Verkauf von Halbjahresdauerkarten ab Juli wettmachen zu können. Ein dramatischer Schub in der Gesamtbilanz wird damit kaum verbunden sein.

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