Jülich - Thomas Rachel zu Gast bei der Senioren Union

FuPa Freisteller Logo

Thomas Rachel zu Gast bei der Senioren Union

Letzte Aktualisierung:
15211741.jpg
Auf eine aufmerksame Zuhörerschaft traf Thomas Rachel (stehend) bei der Senioren Union Jülich. Foto: Rolf Berns

Jülich. So zahlreiche Mitglieder und Freunde der Senioren Union Jülich, nämlich fast 50, waren lange nicht mehr zur monatlichen Runde gekommen. Darüber freute sich Vorsitzender Wolfgang Gunia, der die Gäste und natürlich besonders herzlich Thomas Rachel (MdB) begrüßte.

Im Vordergrund seiner Ausführungen standen, ganz dem Interesse der Zuhörer entsprechend, regionalpolitische Themen. Kritisch äußerte er sich Rachel zu dem Klimacamp gegen die Braunkohle, die Gefahr krimineller Handlungen dabei und den gewaltigen Aufwand an Polizeibeamten, die dann an anderer Stelle fehlten.

Die Notwendigkeit des Strukturwandels und das Ende der Braunkohle in unserer Region seien Tatsachen, doch müsse dieser Wandel ohne Strukturbruch vollzogen werden, und der Region müsse bei diesem Wandel Unterstützung gewährt werden. Dies schulde man aus Gründen der Solidarität den Arbeitnehmern im Tagebau.

Der Hochschulstandort Jülich – die FH – sei gesichert. Das sei ganz wichtig für die Stadt Jülich, denn auf diese Weise kämen junge Leute hierher und manche blieben auch hier und verließen die Region nicht gleich wieder am Ende der Ausbildung. Die FH bindet Jugend an die Region. Gut für die Region sei die „Kooperationskultur“ zwischen FH und Forschungszentrum (FZJ). Der Austausch diene der Forschung und der Ausbildung von Fachkräften.

Im Biocampus, der 2020 fertig sein soll, sieht Rachel ein starkes Signal für die Entwicklung des FZJ und für die Region. Die intensive Alzheimerforschung im FZJ suche nach den Ursachen dieser Erkrankung, von der allein in Deutschland 1,2 Millionen Menschen betroffen seien.

In diesem Zusammenhang wurde auch der Mangel an Pflegekräften angesprochen. Rachel setzt sich dafür ein, dass Pflegeberufe attraktiver werden. Projektiert sei eine einheitliche Ausbildung aller Pflegeberufe, so könnten die Fachkräfte sowohl als Krankenschwester/-pfleger wie auch als Altenpfleger eingesetzt werden.

In der Diskussion wurde natürlich das Thema „Innere Sicherheit“ angesprochen. Hier konnte Rachel berichten, dass durch gesetzliche Änderungen, z.B. durch höhere Bestrafung von Einbruchsdelikten, und durch schrittweise Erhöhung der Polizeistellen um 15.000 der Fahndungsdruck erhöht werde. Die Ausrüstung der Polizei sei zu verbessern, Videotechnik müsse mehr für die Sicherheit genutzt werden.

Nach über anderthalb Stunden schloss Wolfgang Gunia die Diskussion und bedankte sich mit einer Schrift über Herzog Wilhelm V. bei Thomas Rachel.

Zugleich gab er einen Ausblick auf anstehende Aktivitäten. Im Oktober ist ein Besuch der Jülicher Kläranlage geplant. Der Wunsch nach einer Mehrtagesfahrt 2018 wurde bereits bei der Berlinfahrt geäußert. Wolfgang Gunia konnte melden, dass hier Vorbereitungen zu einer Fahrt zum Bodensee laufen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert