Therapie bei Leukämie-Patient aus Linnich scheint anzuschlagen

Von: Kr.
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Nach der Typisierungsaktion für ihren Kameraden Ingo Heßler sammelte die Linnicher Wehr weiter und hat nun erneut einen stattlichen Betrag an die Knochenmarkspenderdatei überwiesen. Foto: Kròl

Linnich. Im Moment sieht es so aus, dass Ingo Heßler aus Linnich, für den die Freiwillige Feuerwehr eine groß angelegte Typisierungskampagne startete, keine Knochenmarkspende benötigt. Die Chemotherapie, der er sich aufgrund seiner Leukämieerkrankung unterziehen muss, scheint gut anzuschlagen.

Doch viele andere Patienten warten noch auf einen Knochenmarkspender. Dies war auch der Linnicher Wehr bewusst, als sie für ihren Kameraden im März die Aktion ins Leben rief und deshalb unter das Motto „Für Ingo und andere“ setzte.

764 Menschen ließen sich alleine in Linnich in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufnehmen. Insgesamt 5600 Euro kamen zusammen, um diese Tests zu bezahlen. Pro Blutuntersuchung muss man mit Kosten von etwa 50 Euro rechnen. So setzte die Linnicher Wehr ihr Engagement fort und veranstalteten sowohl den Tag der offenen Tür der Linnicher Wache zum Stadtfest als auch den traditionellen Tanz in den Mai zugunsten der DKMS. Aufgerundet waren es am Ende 2000 Euro, die zur Finanzierung weiterer Typisierungen überwiesen wurden.

Symbolisch nahm nun Anne Heßler, Mutter des erkrankten Ingo, den Scheck entgegen und brachte die gute Nachricht mit, dass es ihrem Sohn den Umständen entsprechend gut gehe.

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