Jülich - Themen, Techniken und Stile: Hanni Koloch-Jorasch öffnet Ateliers

Themen, Techniken und Stile: Hanni Koloch-Jorasch öffnet Ateliers

Von: ptj
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Ausstellung im Sommeratelier in der Aachener Straße: Hanni Koloch-Jorasch mit Ehemann Klaus Strobel. Foto: Jagodzinska

Jülich. Die Künstlerin Hanni Koloch-Jorasch und ihr Ehemann Klaus Strobel besitzen eine Sommer- und eine Winterwohnung in Jülich. Beide sind mit Hunderten von Bildern angefüllt, die Koloch-Jorasch gemalt hat. Es handelt sich um Aquarelle, Batiken, um Ölmalereien auf Holz oder Leinwand, um kubistische, surrealistische und abstrakte Werke – in faszinierenden Farben und in allen Größen.

Zu ihren Werken zählt auch eine Mappe mit Jülicher Motivskizzen. Ins Auge fällt etwa das gebatikte Motiv „Das letzte Abendmahl“ oder ein großformatiges Ölgemälde vom Heiligen Christopherus mit Jesus auf seinen Schultern, aber auch eine stimmungsvolle Batik zweier Gondeln auf dem Canale Grande in Venedig.

„Es geht mir nur um die Anerkennung als Künstlerin, ich bin keine Geschäftsfrau“, betont die gelernte Werbegestalterin, die unter anderem den Jülicher Kunstverein mit begründet hat. So will sie erneut etliche ihrer Bilder spenden, vor allem Ikonen und naturalistische Landschaftsbilder, die sie anlässlich ihrer Vernissage im Sommeratelier in der Aachener Straße zeigte. Einen würdigen Platz in einer Kirche oder Kapelle sollen vor allem die 14 naturalistischen Kreuzwegstationen Jesu finden und eine nachempfundene Ikonenmalerei der russisch-orthodoxen Kirche als Triptychon, die die Künstlerin auf dem Roten Platz in Moskau gesehen hat – allesamt in Holz gerahmt.

Neben Ehemann Klaus ist Dieter Hertel, Restaurator in Niederzier, ihr größter Fan und Unterstützer. Koloch-Jorasch beschreibt ihre „Krankheit des Malens“ so: „Sobald ich in der Natur spazierengehe, greife ich zum Bleistift und skizziere. Gott hat mir die Gabe gegeben, wofür ich sehr dankbar bin. Und man soll ja nichts verkommen lassen“, betont sie augenzwinkernd.

Ihr Vater lehrte bereits die Neunjährige, in der Natur naturalistisch zu zeichnen. Mutter saß Modell bei ihren ersten Porträts. Ölmalerei und die dazu gehörige Mischtechnik der Farben begann Koloch-Jorasch mit 20. Erst viel später erweiterte sie ihr stilistisches Spektrum um Kubismus, Surrealismus und Abstraktion, abgerundet von einer eigenen Gießtechnik.

Die Allrounderin kann zudem singen und dichten. Eine ihrer Dichtungen ist sogar auf der Internetseite der Stadt Jülich zu lesen. Es geht um das Märchen von einem Jufa-Gästehaus, das bereits Realität geworden ist.

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