Thema DSL: „Jülich hat viel Zeit verloren”

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Jülich. Die Jül-Stadtverordneten aus Barmen, Koslar und Merzenhausen kritisieren, dass die drei Ortschaften frühestens 2011 mit DSL rechnen dürfen und das auch nur, wenn die erhofften Gelder der Bezirksregierung in Köln tatsächlich fließen werden.

Jülich habe viel Zeit verloren, heißt es an die Adresse von Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) und Bürgermeister Heinrich Stommel. Die Zusage des Landrates, dass bis 2010 alle angeschlossen sind, könne so nicht eingehalten werden, unterstreichen Ulrike Becker, Martina Dohmen, Heinz Frey, Anke Keppel, und Detlef Trzolek von der Jül.

Stattdessen habe Jülich viel Geld für ein Beratungsbüro ausgegeben, die Mittel des Kreises Düren aus dem Konjunkturprogramm II nicht abgerufen und damit eine Chance wieder einmal verpasst - zum Schaden der betroffenen Bürger. Dazu gehörten, so die Stadtverordneten, auch Gewerbetreibende, die auf das schnelle Internet warteten und den ständigen Zusicherungen der Jülicher Verwaltung und des Landrates vertraut hätten.

Selbst den Eil-Antrag der UWG-JÜL, diese Fehler noch zu korrigieren, habe die Verwaltung mit der von der CDU bestimmten Ratsmehrheit abgelehnt. Lediglich 84.000 Euro hätten hier zusätzlich im Haushalt bereitgestellt werden müssen.

Angesichts millionenschwerer Fehlentscheidungen könne dies „keine Frage des Geldes” sein.
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