Jülich - Theater: Aus dem geheimen Tagebüchern von Adam und Eva

Theater: Aus dem geheimen Tagebüchern von Adam und Eva

Von: René Blanche
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Vor dem Sündenfall: Adam und Eva räkeln sich in fleischfarbenen Kostümen auf der Bühne der Stadthalle Jülich. Foto: Blanche
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Am Ende haben die das Paradies mit dem modernen Leben getauscht.

Jülich. Passen Männer und Frauen überhaupt zusammen oder nicht? Diese Frage ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Und wenn man den Motiven Mark Twains folgt, bringt das Zusammenleben der beiden Geschlechter so einige Hindernisse mit sich.

Diese Hindernisse auf humorvolle wie pointenreiche Art und Weise auf die Bühne zu bringen, schickte sich das Enemble des Landestheaters Dinkelsbühl an, das zum Auftakt der neuen Spielzeit in der gut besuchten Stadthalle gastierte und Antworten auf drängende Fragen gab.

Was geschah im Garten Eden wirklich? Gab es es die Schlange? Und, hat Adam noch alle Rippen beisammen? In dem Musical „Die Tagebücher von Adam und Eva“ nach dem gleichnamigen Buch von Mark Twain gelang es den Akteuren, jene satirische Kritik an der Kirche, der Religion sowie der Gesellschaft, für die Twain so bekannt war, zu transportieren.

Für Kerstin Maus, die die Rolle der Eva spielte, gab es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Sie selbst hatte vor einigen Jahren ihre Schauspielausbildung in Aachen gemacht, und einige Kommilitonen waren nach Jülich gekommen, um ihre alte Klassenkammeradin in der Stadthalle auf der Bühne zu erleben.

Was sie und das restliche Publikum präsentiert bekamen, konnte sich sehen lassen. Nicht nur schauspielerisch, auch bei Tanz und Gesang überzeugte das Ensemble.

Nach kurzweiligen zweienhalb Stunden und einem rundum gelungenen Abend, zeugte lang anhaltenden Applaus von der Vorfreude des Theaterpublikums auf die neue Spielzeit. Ein Wiedersehen mit dem Landestheater Dinkelsbühl gibt es am 19. Februar mit „Die Leiden des jungen Werther“.

Die nächste Aufführung am 6. November bestreitet das Grenzlandtheater mit „Noch einmal, aber besser“, einer Komödie von Michael Engler.

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